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  1. A Plätzchen a day 5

    Dezember 5, 2018 by Ulrike Schomerus

    Meine Ansprüche an Sauberkeit im Haus musste ich in den letzten Wochen zwangsläufig SEHR herunterschrauben. Wenn man das Knie nicht beugen, geschweige denn auf Knien über den Fußboden rutschen, oder auf der Arbeitsplatte kniend das Küchenfenster erreichen kann, bleibt einem keine andere Wahl. Ich habe es überlebt.   😉

    Aber heute habe ich das sehr dringende Bedürfnis das Küchenfenster zu putzen. Heute ist es soweit. Heute muss dem Sonnenlicht, dass möglicherweise demnächst durch die Wolken bricht, der Weg freigemacht werden.

     

     

    Möglicherweise, oder sogar ganz bestimmt, will das Licht Gottes durch unsere Herzensfenster brechen und es ganz hell ausleuchten.

    Höchste Zeit also klar Schiff zu machen.

    Was für ein Schmutz hat sich in Deinem Herzen angesammelt?

    Bitterkeit?

    Lüge?

    Groll?

    Unversöhnlichkeit?

    ….

    Wenn ich mich jetzt mit Putzlappen und einem Eimer Wasser bewaffne, um das Küchenfenster endlich zu putzen, will ich diese Zeit nutzen, um mein Herz zu überprüfen. Was gehört da nicht hin? Wo hängen Spinnweben aus alter Schuld? Wo haben sich Wollmäuse aus Bitterkeit abgesetzt? Wo macht Unversöhnlichkeit wie Fliegendreck mein Herzensfenster blind?

    Alles das muss weg, damit Gottes Licht in jeden Winkel meines Herzens scheinen kann und ich will es dahin bringen, wo es hingehört: Unter das Kreuz! Unter die Vergebung!

    Nur durch saubere Fenster fällt das Licht! Nur durch saubere Fenster dringt das Licht hinein und nur durch saubere Fenster kann in der Dunkelheit auch Licht nach draußen fallen.

    Nur, wenn mein Herz von Schuld frei ist, gelangt Gottes Liebe uneingeschränkt in jeden Winkel meiner Seele und nur dann kann Gottes Liebe auch nach außen dringen.

    Was musst Du dringend putzen?

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  2. A Plätzchen a day 4

    Dezember 4, 2018 by Ulrike Schomerus

    Gestern waren der Herzallerliebste und ich in Hamburg. Ich liebe diese Stadt!

    Es gibt viel Grün und es gibt Wasser, es gibt Gelegenheiten zum Bummeln (und Kaufen   😉   ) satt und es gibt gemütliche Cafés in denen man die Zeit vergessen kann.

    Aber als eingefleischtes Landei muss ich zugeben, dass Hamburg einen entscheidenden Nachteil hat:

    Hamburg ist laut und voll!

    Deshalb habe ich mich auf mein Zuhause gefreut, wo es den ganzen Tag still ist.   😉    Ich freue mich morgens, mit meiner Bibel auf dem Schoß dazusitzen und zu lauschen, was Gott mir sagen will. Heute Morgen hatte ich allerdings so etwas wie Nachwehen von den vielen Eindrücken der letzten zwei Tage. Es war so laut in meinem Kopf, wie auf dem Hamburger Weihnachtsmarkt.   😉

    So viele Gedanken gingen mir durch den Kopf: Ich dachte an liebe Menschen, die operiert wurden, oder aus anderen Gründen im Krankenhaus sind. Meine Gedanken kreisten sorgenvoll um Herzensmenschen, deren Leben im Chaos unterzugehen scheint und denen ich nicht helfen kann. Mein Kopf schweifte ab zu Dingen, die ich vermeintlich noch tun sollte, bevor es tatsächlich Weihnachten im Kalender wird.

    Mitten hinein in diesen Gedankenlärm kam mir, wieder einmal, eine Liedzeile in den Sinn.

    Herr mach uns still und rede Du!

    Das hat mich getroffen. Das wünsche ich mir, dass Gott redet. Um sein Reden zu hören, muss ich still werden. Das geht nur, wenn ich die Sorgen, das Chaos, meine Lieben zu ihm bringe und ich ihm das Sorgen überlasse.

    Darin will ich mich heute üben. Ich will vertrauen, dass Gott Angst und Zweifel selbst zur Ruh´ bringt. Ich will ihm überlassen was ich durch lärmende Gedanken kein Stück besser mache.

    Lärmende Gedanken schwächen mich. Auf Gott hören gibt Zuversicht.

    Ich wünsche Dir, dass Du das heute erlebst! Und weil ich nicht an Zufälle glaube, sondern daran, dass Gott auch heute noch spricht, wenn wir ruhig werden, schreibe ich Dir den Text auf, an den ich heute Morgen erinnert wurde:

    Nun gib uns Pilgern aus der Quelle

    der Gottesstadt den frischen Trank;

    Lass über dr Gemeinde helle

    aufgehn Dein Wort zu Lob und Dank.

    Gib Deiner Liebe Lichtgedabken

    mit Vollmacht uns in Herz und Mund;

    mach´, woran Leib und Seele kranken,

    durch Deine Wunderhand gesund.

    Schließ´auf, Herr, über Kampf und Sorgen

    das Freiedenstor der Ewigkeit.

    In Deiner Burg sind wir geborgen.

    Durch Dich gestärkt, zum Dienst bereit.

    Zeig uns Dein königliches Walten,

    bring Angst und Zweifel selbst zur Ruh.

    Du wirst allein ganz Recht behalten;

    Her, mach´uns still und rede Du.

    Otto Riethmüller

     

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  3. A Plätzchen a day 3

    Dezember 3, 2018 by Ulrike Schomerus

    Während Ihr diesen Post lest, bin ich ausgeflogen.   😉

    Der Herzallerliebste hat mir als Überraschung einen Kurztrip nach Hamburg in den Adventskalender gepackt. Er ist eben nicht nur mein Herzallerliebster, sondern auch mein Herzenswunscherfüller.

     

     

    Ich habe mich sooo gefreut!!!

    Gott hat auch einen Herzenswunsch, wenn man so will. Schaut mal hier:

    Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit.Dies ist gut und angenehm vor unserem Retter-Gott, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 1. Tim. 2,1-4
    Ich möchte heute ganz besonders für Menschen beten, die Gott mir auf´s Herz gelegt hat und an der Erfüllung von Gottes Herzenswunsch mitarbeiten. Ich möchte, dass Gottes Herzenswunsch auch immer mehr zu meinem wird.
    Und, ich bete heute auch für Dich!

     

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  4. A Plätzchen a day 2

    Dezember 2, 2018 by Ulrike Schomerus

    Traditionsgemäß habe ich heute Morgen bereits eine Scheibe Stollen mit Butter gegessen.   😉   Und ich habe auch, ganz für mich allein „Macht hoch die Tür“ gesungen.

    Denn: Heute ist  der erste Advent!

     

     

    Ich habe aber heute noch ein anderes Lied im Kopf. Eines, das mir vor Augen führt, dass Jesus bald wiederkommt und dass es gut und nötig ist wachsam zu sein.

    Ich möchte bereit sein, wenn er endlich kommt!

    Vielleicht möchtest Du heute mit mir darüber nachdenken?

    Wachet auf ruft uns die Stimme,

    der Wächter sehr hoch auf der Zinne,
    wach auf, du Stadt Jerusalem!
    Mitternacht heißt diese Stunde;
    sie rufen uns mit hellem Munde:
    Wo seid ihr klugen Jungfrauen?
    Wohlauf, der Bräut’gam kommt!
    Steht auf, die Lampen nehmt!
    Halleluja! Macht euch bereit zu der Hochzeit;
    ihr müsset ihm entgegengehn!

    Zion hört die Wächter singen;
    das Herz tut ihr vor Freude springen;
    sie wachet und steht eilend auf.
    Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig,
    von Gnaden stark, von Wahrheit mächtig;
    ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf.
    Nun komm, du werte Kron, Herr Jesu, Gottes Sohn!
    Hosianna! Wir folgen all zum Freudensaal
    und halten mit das Abendmahl.

    Gloria sei dir gesungen
    mit Menschen- und mit Engelzungen,
    mit Harfen und mit Zimbeln schön.
    Von zwölf Perlen sind die Tore an deiner Stadt,
    wir stehn im Chore der Engel hoch um deinen Thron.
    Kein Äug hat je gespürt, kein Ohr hat mehr gehört solche Freude.
    Des jauchzen wir und singen dir das Halleluja für und für.

     

    Ich wünsche Dir einen gesegneten ersten Advent!

     

     

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  5. A Plätzchen a day

    Dezember 1, 2018 by Ulrike Schomerus

    Heute ist der 1. Dezember. Als ob Ihr das nicht wüsstest.    😉    Allüberall wird heute das erste Türchen am Adventskalender geöffnet. Und, ich sag es ganz ehrlich, ich freue mich sehr darauf. Ich liebe kleine, feine Überraschungen. Der Herzallerliebste weiß das natürlich und deshalb verwöhnt er mich in jedem Jahr mit einem Adventskalender, wie nur er ihn machen kann.

    Das Öffnen des ersten Türchens am Adventskalender läutet zugleich den Beginn der Adventszeit ein. Sie beginnt unabhängig von der Wetterlage und nimmt so gar keine Rücksicht darauf, ob ich schon in Stimmung bin oder nicht.

    Ich habe mich entschieden den L(i)ebenswert-Adventskalender „A Plätzchen a daywieder aufleben zu lassen.

     

     

    Ich tue das nicht, damit wir alle miteinander endlich in romantisch-kitschige Weihnachtsstimmung kommen. Es ist mir in diesem Jahr ein besonderes Bedürfnis mich in der Adventszeit darauf vorzubereiten, dass Jesus wiederkommen wird. Das heißt nicht, dass ich auf alles verzichte, was ich sonst in der Adventszeit tue. So habe ich heute unseren Adventskranz gewickelt und die CD mit dem Weihnachtsoratorium wieder hervorgekramt, vor ein paar Tagen den Christstollen nach Oma´s Rezept gebacken und angefangen die Wohnung ein bisschen weihnachtlich zu dekorieren.

    Auch diese Dinge haben ihren Sinn, erinnern sie mich doch täglich daran, dass Jesus geboren ist und einmal wiederkommen wird.

    Ich nehme Euch also einfach mit auf meine eigene Adventsreise.

    Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich begleitet!

    Adventliche Grüße

    Ulrike

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  6. Achtsamkeit – Eins nach dem anderen

    November 27, 2018 by Ulrike Schomerus

    Die Zeit fliegt. Das ist nicht neu.   😉    Trotzdem fällt es mir jetzt mehr auf den je. Je mobiler ich werde, umso schneller vergeht die Zeit. Nun gut, wie von selbst füllt sich nun auch wieder der Terminkalender mit all den Dingen, die ich bis vor zwei Wochen nicht tun konnte.

    Ich freue mich über alles, was ich wieder kann:

    • Fahrrad fahren
    • Treppe rauf UND runter laufen
    • Hunderunde machen
    • Auto fahren
    • putzen…     😉

    Allerdings trägt das alles dazu bei, dass sich meine Schritte beschleunigen und ich manchmal aufpassen muss, nicht alles auf einmal zu wollen. Meine Konzentration lässt nach und ich bin weniger anwesend. Es fällt mir schwer ganz im Augenblick zu sein und nicht schon gedanklich zum Nächsten voraus zu eilen:

    • Ich muss heute unbedingt noch für den Adventskalender einkaufen.
    • Die Fenster schreien danach geputzt zu werden. Sollte ich morgen…?
    • Den Adventskranz möchte ich noch wickeln. Gleich mal schnell auf Pinterest Ideen sammeln.
    • Beinahe hätte ich es vergessen: Christstollen backen muss ich ja auch noch!
    • Hab´ich alles für den Lebe leichter Kurs vorbereitet? Und für das Bleibe leichter-Onlinecoaching?

    …..

    Ich müsste es besser wissen! In den langen Wochen, als ich mein Dasein mehr oder weniger auf der Couch fristete, hat die Welt sich weitergedreht. Alles was wirklich wichtig war, konnte ich tun. Vor allem Zeit mit meinen Lieben verbringen. Schnell weglaufen und hektisch von einem zum anderen zu hetzen, ging nämlich nicht.   😉

    Ich will mich nicht hetzen lassen (bzw. selbst hetzen), nur weil ich jetzt wieder einigermaßen laufen kann. Ich will nicht Sklavin einer viel zu langen ToDo-Liste sein.

    Ich will ganz im Moment sein. Eins nach dem anderen tun. Nicht zwei oder mehr Dinge gleichzeitig wegschaffen wollen.

    Das ist mein Achtsamkeitsprojekt für diese Woche:

    Den Moment achten. Mich ganz dem Augenblick widmen.

    Wenn ich schreibe, dann schreibe ich.

    Wenn ich putze, dann putze ich.

    Wenn ich den Lebe leichter Kurs vorbereite, bereite ich den Kurs vor.

    Wenn ich Dekoriere, dekoriere ich.

    Wenn ich mit dem Liebsten spreche, spreche ich mit dem Liebsten.

    Wenn ich den Kindern zuhöre, höre ich den Kindern zu.

    NICHTS SONST.

    Kein Multitasking. Kein gedankliches Vorauseilen. Kein nur mit halbem Ohr zuhören.

    Das wird nicht leicht. Aber ich bin sicher es lohnt sich das einzuüben.    😀

    Wer ist dabei?

    Liebste Grüße

    Ulrike

     

     

     

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  7. Achtsamkeit – und ein Bekenntnis

    November 22, 2018 by Ulrike Schomerus

    Vielleicht ist es Euch gar nicht aufgefalle: In der letzten Woche gab es keinen Post zum Thema Achtsamkeit. Und das hatte nichts damit zu tun, dass ich keine Idee mehr dazu gehabt hätte. Einen achtsameren Umgang erfordern viele Dinge, Situationen, Menschen…und da fällt mir sicherlich noch etwas ein.

    Der Grund warum es keinen Achtsamkeitspost gab, war schlicht und ergreifend:

    Das Thema Zunge (Reden) hat mich kalt erwischt.

    Ich kann das nicht nach einer Woche auf die „Erledigt-Liste“ setzen. Abhaken und so tun, als ob ich meine Zunge voll im Griff hätte? Sorry, das geht nicht.

    Um es mal vorsichtig auszudrücken: Ich war über mich selbst erschrocken.   🙁

    Ich habe mir doch irgendwie eingebildet, so schlimm würde es schon nicht werden. Ich passe halt mal ein wenig besser auf und dann fluppt das schon. Meine Zunge und ich, wir halten uns doch generell ganz gut im Zaum.

    Dachte ich.

    Ganz ehrlich? Ich hab´s vermasselt!

    Jetzt, wo ich auf meine Zunge geachtet habe und dem, was da so aus meinem Mund kommt, wirklich zugehört habe, merke ich: Ich habe ein Zungenproblem!

    Mein Herzallerliebster bescheinigte mir gestern, man merke, dass ich den Tag über alleine sei. Ich rede abends so viel. Und ich merke, dass da nicht nur (zu) viel aus meinem Mund kommt, sondern auch viel zu oft Worte, die ich am liebsten sofort wieder zurücknehmen würde.

    Unbedachte, lieblose, rechthaberische, überhebliche Worte.

    Ich bin zerknirscht. Ich schäme mich. Und ich brauche Zeit. Zeit zum Üben. Zeit, um meine Zunge zu zügeln. Zeit um gute Worte zu finden.

    Was mir so einfach schien, fordert mich gerade sehr heraus.

    Heute Morgen las ich:

     

    „Wer seine Worte zügelt besitzt Erkenntnis und wer kühlen Geist bewahrt ist ein verständiger Mann (Frau).“

    Matth.12,36

     

    Davon bin ich weit entfernt.

    Gut, dass ich Kind Gottes bin. Gut, dass er jeden Tag neu barmherzig auf mich blickt.

    Ich fange also auch heute wieder von vorne an:

    Ich achte auf meine Zunge und rede mit Bedacht. Schon bevor die Worte aus meinem Mund kommen, will ich sie überprüfen.

    Übrigens, Brüder, alles, was wahr, alles, was ehrbar, alles, was gerecht, alles, was rein, alles, was liebenswert, alles, was wohllautend ist, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob gibt, das erwägt!“ Phil.4,8

    So möchte ich reden! Und ich weiß, das schaffe ich nicht aus mir.

    Paulus sagt den Philippern im Anschluss an seine Ermahnung (s.o.):

    „Und der Gott des Friedens wird mit Euch sein.“ Phil.4,9b

    Das gilt auch mir. Deshalb gehe ich zuversichtlich weiter. Ich schaffe es nicht allein, aber Gott ist an meiner Seite!

    Zuversichtliche Grüße

    Ulrike

     

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  8. Fräulein Wundervoll – Frauenfrühstück

    November 21, 2018 by Ulrike Schomerus

    Jetzt wird es aber höchste Zeit! Ich wollte Euch doch einladen!

    Es ist wieder soweit: Die Christusgemeinde Dinslaken veranstaltet wieder einmal ein Frauenfrühstück. Und wir sind alle ein bisschen aufgeregt, denn…

    …Elena Schulte kommt und spricht zum Thema ihres Buches Fräulein Wundervoll – Durch Gottes Gnade werden wer ich bin. Erinnert Ihr Euch?

    Ich hatte das Buch vor einiger Zeit vorgestellt. 

    Wenn Du also gerne gut frühstückst, mit lauter wundervollen Fräuleins zusammen bist und Elene Schulte live erleben und zuhören möchtest, bist Du herzlich eingeladen!

    Ich würde mich freuen Dich zu sehen!

    Liebste Grüße

    Ulrike

    P.S.: Vermutlich Werbung    😉

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  9. Kartoffelbrot

    November 19, 2018 by Ulrike Schomerus

    Ich mag es nicht, wenn ich Reste von unseren Mahlzeiten wegwerfen muss!

    Und Reste gibt es in der letzten Zeit öfter. Ich habe noch nicht wirklich das richtige Maß gefunden. Für nur vier Esser zu kochen, oder oft sogar nur für drei, das will mir irgendwie nicht so recht gelingen.   😉

    Am häufigsten bleiben ein paar gekochte Kartoffeln übrig. Für Bratkartoffeln zu wenig, ohne Soße ungeliebt. Was mache ich damit?

    Da fiel mir wieder ein, dass ich in grauer Vorzeit für ein Grillevent mal Kartoffelbrot gebacken hatte, das von unseren Jungs geliebt wurde. Ich hatte es nur deshalb nicht öfter gebacken, weil das Rezept ausschließlich Weißmehl vorsah.

    Nun, ich wollte die paar Kartoffeln gern verbrauchen, also habe ich in den letzten Wochen häufiger Kartoffelbrot gebacken. Die Kinder sind begeistert. Ich mag es am liebsten getoastet. Und um mein ernährungsphysiologisches Gewissen zu beruhigen, habe ich kurzerhand die im Rezept angegebene Menge Mehl, zur Hälfte durch Vollkornmehl ersetzt.

    Schmeckt immer noch prima und wer nicht nur Kartoffeln, sondern auch Kürbispürree übrig hat, ersetzt einen Teil der Kartoffeln durch Kürbispürre. Macht eine tolle orange Farbe und schmeckt auch noch prima!  😉

    Kartoffelbrot

    250 g Kartoffeln                                                    pürieren und zur Seite stellen

    1 Würfel Hefe                                                        in

    280 g warmem Wasser                                          auflösen

                                                                                  (bei Verwendung von Kürbispürree etwas weniger Wasser nehmen)

                                                                                  und mit

    30 g Öl

    1,5 TL Salz                                                             den pürierten Kartoffeln und

    260 g Vollkornmehl                                              

    260 g Mehl                                                           zu einem Hefeteig verarbeiten.

    Den Teig in eine gut gefettete und ausgemehlte Backform (30 cm) geben und im Backofen bei 50° ca. 15 Minuten gehen lassen. Dann 15 Minuten bei 200° und 30 Minuten bei 150° fertig backen.

    Was macht Ihr mit übriggebliebenen Kartoffeln? Ich bin neugierig, also ommer her mit den Ideen!

    Liebste Grüße

    Ulrike

     

     

     

     

     

     

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  10. Kinderüberraschung

    November 15, 2018 by Ulrike Schomerus

    Am Sonntag in unserer Schwestern Whatsapp-Gruppe:

    „Habt Ihr Lust und Zeit auf ein Treffen am Mittwoch?“

    Kurzes hin und her und unsere Verabredung stand. Das Besondere: Alle 5 hatten Zeit und konnten es einrichten. Das ist nicht selbstverständlich, denn Arbeit und Entfernung machen spontane Treffen eher schwierig. Die Freude über diese außergewöhnliche Gelegenheit ist auf jeden Fall groß.

    Gestern war es also soweit. Als Treffpunkt hatten wir uns ein Café ausgesucht und während die ersten schon mal dort Platz nahmen, sammelte ein Schwesterherz noch unseren Papa ein, der von unserem Treffen nichts wusste. Ehrlich gesagt, freute ich mich auf das überraschte Gesicht meines Vaters genauso, wie auf meine Schwesterlein.

    Die Überraschung war groß und die Freude noch viel größer! Wir sind einfach so gern zusammen!

    Wir genossen Kaffee und Kuchen, schnatterten über dies und das, freuten uns zusammen, fühlten miteinander und waren einfach nur dankbar, dass wir zusammen waren und unser Vater mittendrin.

    Es ist uns sehr bewusst: Diese Art der Gemeinschaft in einer Familie ist nicht selbstverständlich und wir fühlen uns beschenkt und werden immer wieder dadurch bereichert.

    Ich mag solche Überraschungen! Sie machen das Leben l(i)ebenswert!   😉

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