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  1. Mein allerbestes Leben

    März 23, 2019 by Ulrike Schomerus

    In dieser Woche war das Thema im Lebe leichter Kurs „Lebe mit Leidenschaft“. Ich glaube das ist mein Lieblingsthema    😉

    Es entwickelte sich ein sehr lebhaftes, aber auch nachdenkliches Gespräch und ich glaube wir gingen allesamt nach Hause mit einigen Gedanken zum Draufherumkauen im Gepäck. Das tat gut!

    Eine der Teilnehmerinnen teilte am nächsten Tag mit uns den Gedanken, dass Sie gern dem Lebe leichter 6 x 1 einen siebten Punkt hinzufügen wolle:

    7. Tue mindestens einmal in der Woche etwas, dass Dich glücklich/zufrieden macht!

    Ich fand´s prima und dachte jeden Tag darüber nach. Dabei habe ich festgestellt, dass ich jeden Tag lauter Dinge tue, die mich glücklich und zufrieden machen.

    Der Wecker klingelt früh, das gibt mir die Gelegenheit in aller Ruhe zu frühstücken und meine Bibel zu lesen.

    Dann habe ich Zeit für meine Hunderunde und das ist herrlich, da ich nicht nur gerne laufe, sondern auch sooo gern in der Natur bin.

    Wenn ich nach Hause komme darf ich an den Schreibtisch, um den Lebe leichter Kurs vorzubereiten, für ein Referat zu recherchieren, oder es auszuarbeiten, einen Blogpost zu schreiben, einen Artikel für den Gemeindebrief, Mails an meine Onliner zu verfassen, oder neue Bücher für den Büchertisch auszusuchen… Alles Herzensprojekte!   😉

    Wenn es auf die Mittagszeit zugeht, koche ich für die Familie und in dieser Woche hat mir das besonderen Spaß gemacht, da es die ganze Woche Resteverwertungsessen gab. ICH LIEBE DAS!

    Ich habe in dieser Woche meine Hochbeete bepflanzt, beziehungsweise Samen ausgebracht, die Nudeln für das Mittagessen selbstgemacht, Rosen geschnitten und gedüngt, Brot gebacken und ein Referat bei einem Frauenfrühstück gehalten. Ich habe geputzt, gewaschen und gebügelt, gelesen und einen Ausflug mit meinem Vater und dem Lulatsch gemacht.

    Ich lebe ein leidenschaftliches Leben, weil alles was ich tue mir Freude macht.

    Was für ein Privileg!

    Natürlich, es hängt sicher auch mit meiner Einstellung zusammen, ob ich Freude an etwas habe, oder nicht. Aber, ganz ehrlich:

    Ich will Freude haben!

    Und wenn ich dann mal etwas tun muss, dass mir nicht so viel Freude macht, wie Bad putzen, staubsaugen, Geschirr spülen, Buchhaltung machen, dann denke ich an das Ergebnis und dann gebe ich Vollgas, weil ich das Ergebnis so prima finde.   😉     Stell` Dir doch nur mal vor: Das Bad ist blitzeblank, die Buchhaltung ist fertig, und die Küche glänzt!

    Ich bin ein glücklicher Mensch, denn ich Lebe mein allerbestes Leben!

    Ich wünsche Dir ein allerbestes Wochenende und so viel Freude und Zufriedenheit, wie es nur möglich ist!

    Liebste Grüße

    Ulrike

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  2. Happy

    März 20, 2019 by Ulrike Schomerus

    Hast Du heute schon gelächelt? Oder sogar herzhaft gelacht?

    Ja, ich weiß auch, dass es uns nicht immer zum Lachen zumute ist. Aber ich weiß auch, dass sich beinahe immer ein Grund zum Lächeln finden lässt.

    Unser Glück ist nicht abhängig von Umständen. Glücklich ist, wer es sein will. Glücklich ist, wer das Glück sieht, auch wenn es auf den ersten Blick gar nicht da ist.

    Glück liegt nicht in den großen Dingen, oder, so sollte ich wohl besser sagen, in den Dingen, die uns groß erscheinen. Geld, Anerkennung, Besitz, Gesundheit…das alles ist prima, wenn es da ist, dennoch ist nichts davon entscheidend dafür, ob wir glücklich sind oder eben nicht.

    Glück liegt in den scheinbar kleinen Dingen:

    • Glück ist das Lächeln der Kassiererin an der Supermarktkasse.
    • Glück ist der Gesang der Amsel vor dem Fenster.
    • Glück ist das Gespräch mit dem Liebsten.
    • Glück ist fließendes Wasser im Bad.
    • Glück ist ein gutes Essen auf dem Tisch.
    • Glück ist ein Spaziergang an der frischen Luft.
    • Glück ist ein Tag ohne Schmerzen.
    • Glück ist eine durchgeschlafene Nacht.
    • Glück ist ein Grünspecht im Garten.
    • Glück ist der Duft nach frisch gekochtem Rotkohl.
    • Glück ist eine Verabredung mit Papa.
    • Glück ist ein Glas Wasser….

    Wer das Glück finden will, findet es auch. Und das Schönste ist, es lässt sich ganz einfach vermehren, indem Du es teilst!

    Lass`uns heute (und nicht NUR heute   😉   ) doch Glücksvermehrer sein!

    Wie das geht?

    Zeige einfach, dass Du glücklich bist! Lächle der Kassiererin zu. Wünsche ihr einen schönen Tag und schon hast Du Dein Glück geteilt und einen Menschen ein bisschen glücklicher gemacht.

    Freu Dich über das was Du hast, das was Du erlebst, das was Du Gutes denkst…und sage es weiter.

    Das kann nicht ohne Folgen bleiben: Glück ist ansteckend!

     

    Viel Spaß beim Glück vermehren und alles Gute zum Weltglückstag!    <3

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  3. Löcher in der Luft

    März 18, 2019 by Ulrike Schomerus

    Heute ist so einer dieser Tage. Um mich herum lauter Löcher in der Luft, die ich hineingestarrt habe. Ich hasse das. Aber es hilft mir nicht.   😉

    An dem einen Tag fallen die Gedanken einfach so vom Himmel und ich kann es nicht erwarten sie aufzuschreiben und am nächsten ist da nichts als Leere. „Okay,“denke ich, „lauf´mal eine Runde durch den Garten. Das pustet den Kopf wieder frei und dann gehst Du an den Schreibtisch zurück.“ Die Runde durch den Garten tut gut, ich sitze wieder am Schreibtisch, aber immer noch…NICHTS

    Bei allem anderen ist meine Devise: Einfach anfangen! Im Regelfall läuft es dann bald wie von selbst. Ganz oft geht es auch beim Schreiben so. An manchen Tagen aber eben nicht.

    Was dann hilft?

    Je mehr ich darauf warte, dass ein guter Gedanke geflogen kommt, umso größer wird das imaginäre Loch in meinem Hirn.   😉    Also: Schluss mit Warten und einfach eines der anderen Dinge auf der, eh` ziemlich langen, ToDo-Liste erledigt. Und dann kommt er schon irgendwann, der Gedanke auf den ich warte.

    Genug Löcher in der Luft! Auf geht´s!

    Was ich als erstes tue?

    Ich koche Paprikacremesuppe aus den Resten vom Gemüseteller, den ich beim Geburtstagsfrühstück auf´s Buffet gestellt hatte. Und wenn ich aus Resten irgendetwas Leckeres zaubern kann, erwachen meine Lebensgeister sofort wieder.   😉

    Liebste Grüße aus dem Inspirationsloch   😀

     

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  4. Noch ein bisschen Prickeln

    März 13, 2019 by Ulrike Schomerus

    Ich bin wieder zuhause. Es war ja keine weite Reise, die wir unternommen haben. Letzten Endes lagen die verschiedenen Stationen unseres lnagen Wochenendes nur ums Eck. Das Beste liegt eben manchmal (ziemlich oft) ganz nah.   😉

     

     

    Gestern Abend, nach einem weiteren total entspannten Tag, unterhielt ich mich mit dem Herzallerliebsten darüber, wie lange wir das wohl aushalten würden: Nichts tun außer faul herumsitzen, lesen, in die Sauna gehen und ab und zu zur Abkühlung in den See tauchen. Wir waren uns einig, dass es dann auch jetzt genug sei.

    Wir mögen unseren Alltag.    😉

     

     

    Und so habe ich in den wenigen Stunden seit unserer Rückkehr bereits eingekauft, Brot gebacken, meine Onliner mit neuem Input versorgt und gewaschen. Der beste aller Ehemänner ist in den Garten marschiert, um dort mein neues Hochbeet aufzubauen, damit ich zeitnah mit der Bestellung desselben beginnen kann.

    Und, wie ich bereits sagte, auch der Wasserglasalltag ist ganz schön prickelig.

     

     

    Das Wochenende genossen wir aus Champagnergläsern, das steht ganz außer Frage! Und weil ich Champagner am Liebsten in Gesellschaft trinke, ganz egal aus welchem Glas, teile ich gerne mit Euch!   😉

     

     

    Dankbarste Grüße

    Ulrike

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  5. Champagner im Wasserglas

    März 11, 2019 by Ulrike Schomerus

    Der Herzallerliebste hat mich entführt. Eine geplante Entführung, wenn man so will. Ich wusste, dass wir über ein ziemlich langes Wochenende verreisen, aber ich bekam nicht zu wissen wohin.

    Gestern fuhr er mich in den Raum Gütersloh, wo Wir in einem ehemaligen Kloster nächtigten. Abr das war nur ein Ablenkungsmanöver, denn nach dem Frühstück ging es in der entgegengesetzten Richtung wieder zurück.

     

    In Goch bekamen wir dann am Mittag eine Führung durch das Kloster Graefenthal. Ordentlich durchgefroren und pünktlich mit dem einsetzenden Regen, checkten wir in u serem Domizil für die nächsten zwei Tage ein. Dort haben wir, nicht zum ertsen Mal, die liebevoll zubereitete Tea-Time genossen.

     

     

    Im Unterschied zu unseren früheren Besuchem hier, bleiben wir dieses Mal über Nacht und gehen deshalb einfach über den Hof in unser Zimmer.

    Und jetzt sitze ich hier, warm eingemummelt in eine kuschelige Decke, in einem sehr gemütlichen Sessel, lese und genieße dabei Champagner aus dem Wasserglas. Was für ein Luxus!

     

     

    „Champagner im Wasserglas“, ist das nicht ein schönes Bild?

    Champagner gehört nicht in ein Wasserglas. Champagner verlangt nach einem edlen Trinkgefäß. Edles Getränk aus einem edlen Gefäß, sonst schmeckt´s nicht!

    Ehrlich nicht?

    Tatsächlich schmeckt der Champagner aus dem Wasserglas exakt genauso gut, als hätten wir ihn aus vornehmen Champagnergläsern getrunken. Ja, rein optisch könnte man den Champgner im Wasserglas auch für eine dünne Apfelscorle halten, aber der Geschmack bleibt von dem Gefäß, in dem er kredenzt wird, gänzlich unberührt.

    Es scheint mir so, als ob es uns im Leben manchmal ganz ähnlich geht. Unser Leben ist manchmal wie ein Wasserglas. Wahrscheinlich nicht nur manchmal, sondern sogar meistens.

    Unser Leben erscheint uns unscheinbar, ohne Glanz, so gar nicht besonders.

    Ein Tag gleicht dem anderen, wir sehnen uns nach perlendem Champagner und haben doch immer nur Wasser oder allenfalls Apfelschorle.

    Doch, Moment mal!

    Kann es sein, dass wir vor lauter Kummer über unser „Wasserglas-Leben“, den Champagner gar nicht geschmeckt haben?

    Perlender Champagner lässt sich überall schmecken, wenn wir den Blick nicht auf das Wasserglas heften, sondern bewusst schmecken, was sich darin befindet.

     

     

    Champagner in meinem Wasserglas ist zum Beispiel:

    • Ein „Danke“ für das Mittagessen
    • Krokusse im Garten
    • ein gutes Gespräch über den Gartenzaun
    • die Tanzstunde mit dem Herzallerliebsten
    • Die Hunderunde im Nieselregen
    • Kaffe und Cookie nach dem Mittagessen
    • meine bequeme Matratze   😉
    • der Morgenhimmel
    • die Stille, wenn alle außer mir morgends das Haus verlassen haben….

     

    Wenn ich meinen Alltag bewusst lebe, aus meinem „Wasserglas“ bewusst trinke, schmecke ich den Champagner.

    Wow, herrlich wie das prickelt!

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  6. Mein Alltagsglück

    März 9, 2019 by Ulrike Schomerus

    Lange habe ich Euch nicht mehr meine Glücksmomente gezeigt. Wird mal wieder Zeit, finde ich, denn der Alltag hält sooo viel Glück bereit, wenn man es sehen will.

    Letzte Woche haben wir einen kleinen Ausflug in die Geschichte gemacht und sind zur Villa Hügel gefahren, wo uns der Herzallerliebste einiges über das ursprüngliche Aussehen des Parks zu berichten wusste. Am Rande habe ich Frühlingsentdeckungen gemacht.

     

    Dann hat mich besonders glücklich gemacht, dass die Jungs ihrem Papa als Geburtstagsüberraschung zwei freie Samstage geschenkt haben, an denen sie Unmengen von Holz gespalten und gestapelt haben. Da ging mir richtig das Herz auf!

     

     

    Ich habe für sie Bagels gebacken. Das war Glück für mich   😉   und geschmeckt haben die Bagels auch noch. Perfekt!

     

     

    Als ich heute Morgen nach unten kam, war bereits der Ofen an. Was für ein Glück!!!

     

     

    Meine morgendliche Zeit mit Bibel und Tagebuch ist ein großes Glück für mich,…

     

     

    …ebenso die Tulpen auf dem Tisch.

     

     

    Bei so viel Glück und noch viel mehr, das sich nicht in Bildern zeigen lässt, schlägt mein Herz vor Dankbarkeit Purzelbäume!

    Dankbarste Grüße

    Ulrike

    P.S.: Für mehr Glück schaut unbedingt bei Denise vorbei!

     

     

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  7. Tag der gesunden Ernährung

    März 7, 2019 by Ulrike Schomerus

    Tatsächlich, so etwas gibt es. Heute ist Tag der gesunden Ernährung.

    Aber, so frage ich mich, sollte nicht jeder Tag ein Tag der gesunden Ernährung sein?

    Was mich betrifft, ich habe eine große Freude an der Vielfalt der Lebensmittel, die uns zur Verfügung stehen. Und mit Lebensmittel meine ich das, was uns die Natur bereitstellt: Obst und Gemüse, Kräuter, Nüsse, Samen, Fisch, Fleisch, Eier, Milch und alles was sich daraus mit natürlichen Zutaten, ohne künstliche Zusätze machen lässt.

    Alles was wir brauchen, um uns gesund zu ernähren, stellt die Natur uns bereit. Ich bin erschrocken darüber, wieviele Produkte es gibt, die die natürlichen Lebensmittel ersetzen sollen.

    Als ob das möglich wäre!

    Nicht ein einziges Produkt, dessen Zutatenliste sich liest wie aus dem Chemiebaukasten, kann uns das liefern, was die Natur uns bietet!

    Werbung will uns glauben machen es wäre nicht nur eine große Zeitersparnis einfach eine Tüte aufzureissen, oder eine Dose zu öffnen etc., wir würden auch das Gleiche dafür bekommen, als ob wir aus frischen Zutaten gekocht hätten.

    Lassen wir uns nicht für dumm verkaufen!

    Ja, es mag sein, dass es ein wenig mehr Zeit kostet Tomaten kleinzuschneiden und mit Kräutern zu köcheln, als eine Tüte aufzureißen und mit Wasser anzurühren.

    Ja, es dauert ein bisschen länger Obst zu zerkleinern und in den Naturjoghurt zu rühren, als den Fruchtjoghurt aufzumachen.

    Ja, es ist mehr Arbeit eine Bolognesesauce oder eine Salatsauce selbst zuzubereiten, als auf das Fertigprodukt zurückzugreifen.

    Aber, hey, dafür hast Du etwas wirklich Gesundes auf Deinem Teller! Du weißt außerdem ganz genau was Du isst, wenn Du es selber machst und wer will schon etwas essen, dessen Namen er nicht mal aussprechen kann? Und, ganz ehrlich, geschmacklich kommt sowieso nichts an das Echte, Unverfälschte heran.

    Mach` doch einfach jeden Tag zum Tag der gesunden Ernährung. Es ist einfacher als Du denkst und kostet weniger Zeit als Du glaubst. Es schmeckt besser und Deine Gesundheit wird es Dir danken.

    Lass` es Dir schmecken!

     

     

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  8. Im Schnee, jucheee!

    März 4, 2019 by Ulrike Schomerus

    Der Niederrheiner an sich bekommt recht selten Schnee zu sehen. Es sei denn, er verlässt den Niederrhein.

    Das haben wir getan, der Herzallerliebste und ich. Ich hatte mal Lust auf etwas, dass wir noch nie gemacht haben und habe uns kurzerhand für ein verlängertes Wochenende im Allgäu eingemietet.

    Was soll ich sagen: Wir sind total geflasht!

    Die Sonne strahlte vom blauen Himmel und allüberall lag Schnee.

    Wir staunten und freuten uns und haben uns die Füße im Schnee nahezu platt gestapft.  😉

    Aber genug der Worte. Ich lass`Euch einfach ein paar Bilder da.

    Und sollte jemand von Euch nur ein müdes Lächeln für meine Begeisterung übrig haben:

    Nicht vergessen: Wir sind Niederrheiner!   😀

     

     

     

     

     

     

     

    Dankbarste Grüße

    Ulrike

     

     

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  9. Was ich so mache

    März 2, 2019 by Ulrike Schomerus

    Gerade habe ich mit großem Erstaunen festgestellt, dass der letzte Post schon beinahe einen Monat alt ist. Na sowas!    😉

    Ich versuche mich zu erinnern, was in dieser Zeit alles passiert ist. Ist schon erstaunlich, was so alles in ein paar Wochen hineinpasst. Tatsächlich habe ich mir einen freien Tag gegönnt, mit Kaffee und Kuchen, neuen Büchern und einem sehr ausgedehnten Gang auf dem Bislicher Deich am Rhein entlang. Es war ordentlich windig und ich war ordentlich ins Schwitzen gekommen.

    Ergebnis: Stimme weg, Husten, schlapp etc.    🙁

    Was ich sonst so gemacht habe?

    • Lebe leichter Kursstunden vorbereitet und gehalten ( gar nicht so leicht ohne Stimme    😉    )
    • einen lange ausgemachten Arzttermin wahrgenommen
    • einen Schminkworkshop besucht
    • jede Menge Essen gekocht
    • jede Menge Kuchen gebacken
    • geputzt und gewaschen
    • gelesen
    • gelesen
    • gelesen
    • vorgekocht
    • gebügelt
    • Onliner mit Input versorgt
    • Posaune geübt
    • Überraschungen für den Herzallerliebsten vorbereitet…..

     

    Der hatte nämlich Geburtstag und seit einigen Jahren überraschen wir uns gegenseitig mit einem Kurzurlaub.

    Und Ihr wisst ja wie das ist, wenn man wegfahren möchte: Das muss man sich verdienen   😉     Und das haben wir dann auch getan.

    Seit Dienstag sind wir zurück. Ich bin quasi direkt von der Autobahn zum Lebe leichter Kurs aufgebrochen und habe anschließend noch mit dem Liebsten das Tanzbein geschwungen. Der Alltag hatte uns also ganz schnell wieder.

    Aber dieses mal nicht für lange. Der Herzallerliebste plant nämlich einen Überraschungskurzurlaub für mich.    😉

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  10. Gedankenwirbel

    Februar 7, 2019 by Ulrike Schomerus

    „Das ist sooo anstrengend!“, denke ich gerade. In meinem Kopf geht es heute wieder rund. Gedanken reihen sich aneinander, überschlagen sich, wirbeln durcheinander. Mir ist schon ganz schwindelig.   😉   Das Ticken der Uhr macht meine Situation nicht besser: „Ich muss noch…“

    Konzentration ist nicht. Jedenfalls nicht so einfach. Mich auf EINE Sache zu konzentrieren, das geht nur bei absoluter Ruhe, Handy außer Reichweite und natürlich lautlos und im Idealfall klingelt auch nicht das Telefon, oder gar der Postbote. Dann ist es tatsächlich möglich, dass ich ganz fokussiert an  nur einer Sache arbeite und nur auf einem Gedanken kaue. (Aber auch nur, wenn in den Tagen zuvor nicht zu viele Eindrücke auf mich eingestürmt sind.   😉   )

    Ruhe war in den letzten Tagen mal wieder Mangelware. Versteht mich nicht falsch: Ich liebe es, wenn meine Kinder zuhause sind, ihre Scherze hin und her fliegen, wir uns unterhalten und gemeinsam essen. Ich liebe es Gäste zu haben, oder eingeladen zu werden und mich mit lieben Menschen zu treffen.

    Je älter ich werde, umso mehr leide ich aber auch unter der Unfähigkeit mich bei Unruhe auf ein Ding, ein Gespräch, einen Gedanken zu konzentrieren.

    In dieser Woche steht deshalb in meinem Terminkalender ein freier Tag. Will heißen: Ich büxe mal aus. Mache einen sehr ausgedehnten Spaziergang, trinke irgendwo einen Tee (vielleicht gibt es ein Stück Kuchen    😉   ) Und mein Notizbuch und mein Tagebuch kommen natürlich mit. Beide sind für mich eine unerlässliche Konzentrationsstütze, ganz egal wo ich bin. Vorher sollte ich mir allerdings noch ein neues Buch besorgen, denn mein aktuelles Tagebuch ist so gut wie voll geschrieben.

    Gerade dachte ich, dass von einer anderen Seite betrachtet, meine Konzentrationsunfähigkeit auch eine Fähigkeit darstellt.

    Meine Konzentrationsunfähigkeit beruht darauf, dass ich alles um mich herum besonders wahrnehme. Jedes Wort, das in meinem Umkreis gesprochen wird, dringt in mein Gehirn und wird bewegt. Jede Gefühlslage wird wahrgenommen und mitgefühlt. Jedes (bewegte) Bild prägt sich tief in meine Seele ein und will verarbeitet werden.

    Ja, das ist anstrengend. Und das hat Konzentrationsschwierigkeiten zur Folge. Aber es hat auch zur Folge, dass ich mich recht gut in Menschen hinein versetzen und mit ihnen fühlen kann. Meine Schwäche ist also zugleich eine Stärke.

    Ich will lernen die Dinge von beiden Seiten zu betrachten und mich mit meinen Schwächen annehmen. Gleichzeitig will ich ihnen nicht mehr Raum geben als nötig. Konzentriere ich mich immer nur darauf meine Schwächen auszumerzen, fehlt mit die Kraft meine Stärken auszubauen.

    Es ist doch schön, dass ich es wahrnehme, wenn jemand Kummer hat, ohne dass derjenige das sagen muss. Es ist doch bereichernd, wenn ich die Worte, die ich höre, bewege und sortiere und daraus für mich lernen kann. Es ist doch prima, wenn ich merke ich bin nicht multitaskingfähig und mich deshalb ganz und gar auf denjenigen einlassen muss/kann mit dem ich gerade spreche.

    Also: Schluss mit dem Ärger über Unfähigkeiten und den Blick auf die Fähigkeiten gerichtet.   😉

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