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  1. Flow

    Juni 8, 2017 by Ulrike Schomerus

    Wochenlang saß ich immer wieder vor dem Laptop und habe versucht etwas zu schreiben. Irgendetwas. Egal was. Es muss mir doch was einfallen! Und tatsächlich ist es auch wirklich nicht so, dass ich nichts erwähnenswertes erlebt hätte. Die Worte wollten einfach nicht durch meine Finger fließen.   😉

    In der Zwischenzeit habe ich mich darin geübt mich bedienen zu lassen. Und wie ich bedient wurde!

    Ich war mit dem Herzallerliebsten unterwegs und mein Herz verflüssigte sich buchstäblich beim Anschauen von einem wunderschönen Gartencenter und beim Spaziergang durch Münsters botanischem Garten.

     

    Mit den allerbesten Nachbarn besuchten wir das Wasserschloss Anholt und genossen das Wetter und den Park und mit zweien meiner Schwestern hatte ich einen herrlichen Tag mit gemeinsamem Frühstück und dem Gang über die umgestaltete Wasserachse an ThyssenKrupps Hauptquartier in Essen. Der krönende Abschluss dieses Tages war ein Bummel durch den Grugapark.

     

     

    Dazwischen freute ich mich an der Sonne und den Rosen in meinem Garten und an den vielen kleinen und größeren Geschenken und Diensten die Gott für mich bereit hielt, strickte ein bisschen an meinen Lebensumständen um und hielt ansonsten still. Ließ mich eben einfach bedienen.

     

     

    Gestern hatte ich dann noch ein inspirierendes Gespräch und heute bin ich plötzlich und ganz unerwartet im Flow.

    Die abgearbeitete Liste ist lang, und jedes einzelne Detail hat mich so froh gemacht!

    Mein Herz hüpft!  😀

    Erste Schritte auf dem neuen Weg!

     

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  2. Bedient werden?

    Mai 11, 2017 by Ulrike Schomerus

    Seit drei Tagen schmerzt mein Kopf. Nicht schlimm. Immer nur ein bisschen. So, dass ich mich nicht bücken kann, mir schnell schwindelig wird und mich schwer tue klare Gedanken zu fassen.

    Gleichzeitig geht meine geliebte Struktur flöten. Nun ja, nicht so ganz. Ich schaffe es immer noch um 6.00 Uhr (okay, spätestens um 6.15 Uhr    😉    ) aufzustehen, ein Mittagessen zu kochen und zu tun was unbedingt getan werden muss. Mehr geht irgendwie gerade nicht. Und das liegt nicht nur am Kopfschmerz. In Wirklichkeit kämpfe ich schon seit einigen Wochen (Monaten).

    Kurz vor dem Essen für Bedürftige, dass wir in der Adventszeit angeboten haben, dachte ich zum allerersten Mal darüber nach, ein Sabbatjahr einzulegen. Es ist beim kurzen Nachdenken geblieben, doch ich spüre immer wieder ganz leise die Sehnsucht danach, einfach mal nichts weiter zu tun als meinen Haushalt zu versorgen und ansonsten nur das, was mich nicht anstrengt, sondern mit Freude erfüllt. Sprich: meine Arbeit, den Blog und Referate halten.

    Klingt nicht so wirklich nach Sabbat merke ich gerade.    🙁

    Am Wochenende unterhielt ich mich mit dem Immobilienwirt über meinen Wunsch, das Schreiben und die Referententätigkeit auszubauen. „Du musst Dir bestimmte Zeiten dafür einplanen!“, war seine Meinung. Ich weiß, dass er Recht hat und gleichzeitig lähmt mich der Gedanke daran, was ich alles „umstricken“ müsste, damit das auch noch Platz in meinem vollen Alltag hat.

    Ich bin auf der Suche nach den richtigen Stellschrauben und spitze die Ohren, um zu hören, was jetzt dran ist.

    Heute Morgen habe ich bei Christina etwas gelesen, dass mich sehr berührt und in mein Nachdenken gesprochen hat.

    Ich liebe Effektivität! Am besten ist alles perfekt durchgeplant und so strukturiert, dass so viel wie möglich geht! Ich frage mich, ob das auch bei mir dazu führt, dass meine Kreativität behindert/verhindert wird. Vielleicht sorge ich selbst dafür, dass ich zu wenig Zeit für die Dinge habe, die ich liebe und die Gott offenbar in mich hineingelegt hat, weil ich glaube, dass ich dann an anderer Stelle nicht so leistungsfähig bin?

    Christina schreibt:

    „Es beginnt in der Ruhe. Und manchen von uns gelingt das erst dann, wenn wir für alles andere zu müde geworden sind.“

    Ich hatte wirklich gedacht, dass ich diese Erkenntnis schon verinnerlicht hätte. Ich wollte nie mehr in diese Situation geraten, für alles zu müde zu sein.

    Aber ich merke, ich bewege mich auf einem schmalen Grad. Es ist ganz deutlich: Innehalten, Stille suchen und Ruhe finden ist angesagt.

    Es fällt mir nicht leicht, das anzunehmen. Ich will viel lieber geben als nehmen. Mich bedienen lassen ist so gar nicht mein Ding. Offensichtlich ist genau das aber jetzt dran.

    Gerade kommt mir Jesus in den Sinn, wie er den Jüngern die Füße gewaschen hat. Petrus wollte sich nicht bedienen lassen, aber Jesus antwortete ihm:

    „Wenn ich Dich nicht wasche, gehörst Du nicht zu mir!“ Joh. 13,8 NLB

    Wer sich nicht von Jesus dienen lässt, gehört nicht zu ihm.

    Bam! Das sitzt! Bei Petrus und bei mir.

    Ich will zu Jesus gehören! Deshalb darf ich einüben, mir von Jesus dienen zu lassen und stillzuhalten, einfach nur zuhören.

    Konkret bedeutet das für mich wohl auch meine Aufgaben zu überdenken und mich von Effektivität auf Kosten meiner Kreativität zu verabschieden. Das ist neu für mich. Spannend. Neues Land, wie Christina es beschreibt.

    Dann mache ich mich mal auf den Weg!

    Nachdenkliche Grüße

    Ulrike

     

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  3. Freu!!!

    Mai 4, 2017 by Ulrike Schomerus

    Heute war meine Herzenstochter zum Frühstück bei mir. Während wir so sitzen und stundenlang über alles mögliche schnattern, schellt es an der Tür. Ich hatte schon eine Ahnung, dass es der Postbote sein müsste und heute habe ich mich besonders gefreut.

    Denn…

     

     

    …heute hatte er 30 Belegexemplare der Zeitschrift Lydia im Gepäck.   😀

    Ich freue mich immer, wenn eine neue Ausgabe erscheint, aber in der aktuellen Ausgabe steht ein Artikel von mir und das ist natürlich etwas ganz Besonderes für mich.

    Und am allermeisten freue ich mich darüber, dass meine liebe P. gerade heute bei mir war, denn es ist unsere gemeinsame Geschichte, die ich dort berichte. Zumindest mein Teil der Geschichte. Und deshalb war es mir eine besondere Freude, ihr heute als Erster eine Lydia geben zu können.

    Und bald schreibe ich Euch hier Ihren Teil der Geschichte auf, denn erst dann ist sie vollständig. Wir beide haben auf jeden Fall heute Morgen noch einmal darüber gestaunt, auf welche Weise Gott uns beschenkt hat, und ich bin sicher, wenn Ihr die ganze Geschichte kennt, werdet Ihr aus dem Staunen über Gott auch nicht heraus kommen.   😀

    Bis dahin müsst Ihr Euch mit meinem Teil begnügen. Den findet Ihr auf Seite 51 in der Lydia.  😉

     

     

    Du hast keine? Prima! Zu den ersten drei, die mir einen Kommentar da lassen, macht sich die Lydia gleich morgen auf den Weg!

    Dankbare, staunende Grüße

    Ulrike

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  4. Süßes Glück

    Mai 1, 2017 by Ulrike Schomerus

    Ja, ich weiß! Das Glück liegt nicht wirklich in Süßem.   😉    Trotzdem habe ich eine gewisse Schwäche für süßen Kuchen und tatsächlich empfinde ich ein Stück von einem gut gelungenen Kuchen als kleinen Glücksmoment.

    Nun bin ich sicher nicht die talentierteste Tortenbäckerin, aber ich finde ein saftiger, frischgebackener Rührkuchen kann es durchaus mit einer Torte aufnehmen. Da bin also fein raus.   😉

    Der Duft von Rührkuchen im Haus (und der Geschmack sowieso) wecken Kindheitserinnerungen. Als ich noch ein Kind war, spielte sich das Leben nach der Schule im Freien ab. Es wurde getobt, auf Bäume geklettert, Rad gefahren, Rollschuh gelaufen, Fangen und Gummitwist gespielt… Wir waren ständig in Bewegung. Herumsitzen und Langeweile, das gab es nicht. Das muss der Grund dafür gewesen sein, warum wir eigentlich immer hungrig waren.   😉    Unsere Mutter war immer gerüstet. Sie hielt für unseren Hunger Schwarzbrot mit Leberwurst bereit und nicht selten gab es einen frischen Rührkuchen.

    In unserer bewegungarmen Zeit brauchen weder meine Kinder noch der Herzallerliebste und ich solche Zwischenmahlzeiten, dennoch gehört ein ofenfrischer Rührkuchen zu meinen absoluten Favoriten.

    Als ich vor einiger Zeit das neue Backbuch von Virginia Horstmann entdeckte, war klar, dass das unbedingt in meinen Bücherschrank musste.  😉    Zum Einen hatte Sie sich mir schon durch ihre Bücher „Frühstücksglück“ und „Zucker, Zimt und Liebe“ empfohlen und zum Andreren…

    …ein Backuch zum Thema Rührkuchen!   Hallo?!

     

     

    Das gute Stück zog also bei mir ein und ich muss sagen: Liebe auf den ersten Blick!!!

    Da schreibt jemand der mindestens eine solche Rührkuchenliebe hegt wie ich und eine tolle Sammlung von Rezepten zusammengestellt hat, die Erinnerungen an die Kindheit weckt, aber auch ganz neue Geschmackserlebnisse möglich macht.

    Natürlich wurde alsbald meine Küchenmaschine angeworfen und gebacken. Alle Zutaten für den Apfel-Mohn-Gugelhupf befanden sich in meinem Vorratsschrank, also wurde dieses Schmankerl als erstes ausprobiert. Schneller als ich gucken konnte war er bis auf den letzten Krümel verputzt.

    Apfel-Mohn-Gugelhupf steht also ab sofort auf der Lieblingskuchenliste.   😉

     

     

    Heute beschlossen der Liebste und ich, dass der erste Mai eine gute Gelegenheit sei gemeinsam einen Kuchen zu backen. Gesagt, getan und  Walnuss-Praliné Kuchen wanderte in den Backofen und inzwischen, noch ofenwarm, in unsere Bäuche.   😉

    Noch ein Kandidat für die Lieblingskuchenliste. Ich fürchte inzwischen fast, das dieses Buch voll von Lieblingskuchenliste-Kandidaten ist.    😉

    Solltet Ihr eine ebensolche Schwäche für Rührkuchen haben wie ich: „Jeannys Lieblingskuchen“ bekommt von mir eine uneingeschränkte Empfehlung!

    Lasst es Euch schmecken!

    P.S.: Hier geht´s zum Buch

     

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  5. Familienzeit

    April 24, 2017 by Ulrike Schomerus

    Von langer Hand geplant war unser Urlaub in der zweiten Ferienhälfte, denn es ist gar nicht so einfach 7 Erwachsene und einen Teenie terminlich unter einen Hut zu bringen.   😉

    Als Urlaubsziel hatten wir uns die sächsische Schweiz ausgeguckt.Wir wollten wandern (zumindest ein Teil von uns     😉      ), Dresden einen Besuch abstatten und Prag und Theresienstadt ansehen. Strammes Programm für eine Woche, aber wir haben tatsächlich alles geschafft. Dazwischen gab´s wenig Schlaf in ziemlich ungemütlichen Betten, Spieleabende mit viel Gelächter, leckeres Essen, Cafébesuche… Das Wetter hat uns nicht weiter belastet, obwohl es ziemlich frostig war, öfter geregnet und sogar ein paar mal kurz geschneit hat. Wir hatten alles in allem unseren Spaß!

    Ich habe nicht viel fotografiert, aber ein paar Eindrücke habe ich für Euch:

     

     

    Jetzt ist wieder Alltag. Wie schön, wenn man gute Erinnerungen mitnehmen kann!

    Liebste Grüße

    Ulrike

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  6. Begeistert

    April 6, 2017 by Ulrike Schomerus

    Dienstagabend  haben wir gefeiert. Ein buntes Büffet wurde aus den mitgebrachten Leckereien aufgebaut und mit (alkoholfreiem) Sektchen angestoßen. Zum Anstoßen gab es auch Grund genug. Durchschnittlich 4,9 Kilo haben Sie verloren in den vergangenen Wochen, die Spitzenreiterin sogar 12 Kilo. Aber sie haben eben auch gewonnen: Mehr Selbstbewusstsein, mehr Sicherheit, mehr Mut und nicht zuletzt bereichernde Begegnungen.

    Zum Ende hin öffne ich die Jamspardose, denn wir sind neugierig: Was ist zusammen gekommen ducrh den Verzicht auf das „Zuviel“ auf dem Teller? Und schließlich wollen auch alles wissen, was ich noch in die Dose legen darf.      😉       Ich hatte immerhin angekündigt für jedes verlorene Kilo 0,50 € in die Jam-Dose zu packen.

    Der Inhalt der Dose insgesamt:  175,67 € 

    Die Freude ist groß! Jetzt wollen natürlich auch alle wissen, wie viele Kinder wir davon satt bekommen. Eine Teilnehmerin zückt sogleich den Taschenrechner und stellt fest: 3,6

    Daraufhin werden sogleich die Portemonaies gezückt: „Wieviel fehlt noch, damit es vier werden?“

    In Sekundenschnelle ist der Fehlbetrag zusammengelegt und ich bin einfach nur begeistert.

    192 € bedeuten: 4 Kinder werden ein Jahr lang satt!!!              😀

    Solltest Du noch nicht wissen was Jam ist, dann schau mal hier

    Mit einem Verzicht auf Deinem Teller im Wert von nur 0,20 € kann ein Kind in Angola einen Tag lang satt werden. Dir tut der Verzicht nicht weh, aber Du schenkst damit Leben!

    Mich begeistert das Engagement meiner Teilnehmer und mir geht das Herz auf, wenn ich bedenke, was sie damit bewirken.

    Bist Du auch dabei? Würde mich sehr freuen!

    JAM Deutschland e.V.
    Verwendungszweck: Lebe leichter
    Konto Nr.: 11 33 244
    BLZ: 600 501 01, BW-Bank Stuttgart
    IBAN: DE52 60050101 0001133244
    BIC-/SWIFT-Code: SOLADEST600

     

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  7. Nudeln mit Bärlauch-Frischkäse-Sauce

    April 3, 2017 by Ulrike Schomerus

    Normalerweise plane ich sonntags meine Woche, schreibe Wochenkochplan und Einkaufsliste und plane welche Kuchen ich für das Café Pause backe. Auch dafür muss natürlich die Einkaufsliste geschrieben werden. Das entspannt mich am Montagmorgen ungemein.  😉

    Gestern allerdings habe ich einen kompletten Chilltag eingelegt. Ich habe nicht mal gekocht. Das hat der Herzallerliebste übernommen. Währenddessen saß ich im Garten in der Sonne und schmökerte in einem Gartenbuch. Nach dem Essen stellte der beste aller Ehemänner Liegestühle auf, besorgte mir eine Decke, falls es mich mal frösteln sollte und dann erhob ich mich erst wieder, als die Sonne verschwand. Es gab sogar ein Gläschen Sekt.   😉

    So ein Chilltag tut nach einer anstrengenden Woche wirklich gut und man kann herrlich erfrischt in die neue Woche starten.

    Heute allerdings, musste ich ja nun nachholen, was ich gestern versäumt hatte und deshalb gut meine Zeit einteilen. Für Tage mit Zeitmangel liebe ich Rezepte, die fix, aber lecker sind. Am allerbesten aus Zutaten, die sich noch im Gefrier-/Kühlschrank befinden.

    Es fanden sich noch Nudeln, Möhren und Zucchini. Das Gemüse wurde kurzerhand geschnibbelt, in die Pfanne geworfen und mit Zwiebeln gebraten. Während die Nudeln auf dem Herd kochten, flitze ich mit dem Fahrrad in das Wäldchen ums Eck und erntete Bärlauch.

    Hier das Rezept für das frühlingsfrische Zack-Zack-Sößchen:

    Bärlauch-Frischkäse-Sauce (4 Personen)

    400 g Nudeln                               bissfest garen

    1 Zwiebel                                       würfeln und in etwas Öl glasig dünsten. Mit

    100 ml Weißwein                         und

    100 ml Nudelwasser                    zu den Zwiebeln geben und 3 Minuten köcheln.

    100 g Bärlauch                              waschen, grob zerkleinern, zu den Zweibeln geben und pürieren.

    200 g (Ziegen-)Frischkäse          und

    100 g Schmand                              unterrühren. Mit den Nudeln mischen und  mit Gänseblümchen

                                                              bestreut zum Gemüse servieren .

     

    Frühling auf dem Teller   😉       und in Nullkommanix fertig. So liebe ich das!

    Frühlingsfrische Grüße

    Ulrike

     

     

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  8. Leichter in den Sommer

    März 28, 2017 by Ulrike Schomerus

    Gestern rief mich eine ehemalige Teilnehmerin meiner Lebe leichter Kurse an:

    „Sag´mal, wenn ich richtig gerechnet habe, müsste doch jetzt bald Dein aktueller Kurs zuende sein. Wann beginnt denn der Neue?“

    Tatsächlich, der erste Lebe leichter Kurs steht, um etliche Kilos leichter (und nicht nur um die  😉    ), kurz vor dem Abschluss. Ich kann gar nicht glauben wie schnell die Zeit verflogen ist!

    Und da nach dem Kurs, vor dem Kurs ist und das schöne Wetter geradezu nach Leichtigkeit und Unbeschwertheit schreit, lade ich Dich ein beim nächsten Kurs dabei zu sein.

    Was Du davon hast?

    Einige Kilos weniger auf den Hüften und mit Sicherheit außerdem weniger Ballast in Deinem Leben. Sommerliche Leichtigkeit sozusagen.   😉

    Ich freue mich auf Dich!

     

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  9. Leichtes Gepäck

    März 24, 2017 by Ulrike Schomerus

    Ich bin richtig gut im Koffer packen. Um genau zu sein darin, den Koffer so zu packen, dass ich mit möglichst wenig Gepäck super über die Runden komme und vor allem alles ins Auto passt.

    Seit einigen Jahren fahren der Herzallerleibste und ich meist allein in den Urlaub, da ist das nicht wirklich ein Problem. Ich könnte bequem den halben Hausstand mitnehmen. Aber bis dahin mussten fünf Jungs und  alles das ins Auto, was man so braucht für 14 Tage Urlaub in einem Feriendomizil. Meinen Meister habe ich wohl gemacht, als wir vor einigen Jahren mit allen Jungs und der Schwiegertochter 10 Tage in England waren und unser ganzes Gepäck in einen Opel Vivaro passen musste. (Habt Ihr schon mal den Kofferraum von diesem Wagen gesehen?)

    Wie dem auch sei, ich liebe es sparsam zu packen und mit leichtem Gepäck zu reisen.   😉

    Durch unser Leben reisen wir allerdings oft mit viel Ballast. Wir schleppen alles mögliche mit uns herum, mühen uns damit ab und träumen von einem unbeschwertem Leben.

    Muss ein unbeschwertes Leben ein Traum bleiben, oder kann das tatsächlich gelingen?

    Darüber habe ich mir Gedanken gemacht und bin mit diesem Thema als Referentin in der Stadtmission Düsseldorf zu Gast.

    Vielleicht suchst Du nach einem Weg Dein Leben von Ballast zu befreien und wohnst in der Nähe, dann freue ich mich Dich dort zu treffen!

     

    Liebste Grüße

    Ulrike

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  10. Auf Jöck

    März 20, 2017 by Ulrike Schomerus

    „Auf Jöck“ sagt man am Niederrhein, wenn jemand unterwegs ist. Und unterwegs, das war ich mal wieder. Auch dieses Mal mit dem Herzallerliebsten. Anlässlich meines Geburtstages veehrte er mir eine Reise. Wohin die Reise ging? Ich sage nur Sachertorte, Prater, Wiener Schnitzel, Heuriger…

    Jop! Wir waren in Wien! Da war ich nämlich noch nie    😉

    Und da ich lange Autofahrten überhaupt nicht ausstehen kann, der Liebste aber nicht fliegen mag, übernachteten wir jeweils auf der Hin- und auf der Rückreise einmal unterwegs. Wir waren eben auf Jöck.    😉

    Auf dem Hinweg machten wir einen Zwischenstopp in Bad Kissingen. Da es ordentlich regnete und wir schon beim Durchfahren nicht den Drang verspürten uns umzusehen, blieben wir im Hotel.

    Am nächsten Morgen ging es weiter nach Wien und da ließen wir es uns nicht nehmen noch einen abendlichen Spaziergang durch die Stadt zu machen. Sooo schön!

    Nach einem gemütlichen Frühstück am daraffolgenden Tag hatten wir ein ganz schön strammes Programm. Der organisierteste aller Ehemänner hatte 3 (DREI!) verschieden Stadtführungen für uns gebucht. Zuerst erkundeten wir Wien zu Fuß und erfuhren dabei jede Menge Wissenswertes, Kurioses, Hochinteressantes.

    Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es mit weiter. Dieses Mal wurden wir mit dem Auto herumkutschiert und kehrten zum Abschluss in einem traditionellen Kaffeehaus ein.

    Am Abend gings mit der Straßenbahn zu Heurigen wo wir den Abend bei einer Weinprobe ausklingen ließen.

    Wie meinte der Liebste:“ Wir sind schließlich nicht zum Vergnügen hier!“ So viel Wien wie möglich wollte er bei unserem Aufenthalt kennen lernen und ich denke das ist uns ganz gut gelungen.

    Leider hatte ich den Fotoapparat zuhause vergessen.  So gibt´s eben heute nur Handyfotos:

     

    An unserem zweiten Tag besuchten wir noch den Naschmarkt und einen Trödelmarkt, das Sissi Museum, das, ob Ihr es glaubt, oder nicht, sehr interessant war, und noch einmal ein Kaffeehaus.

    Mein Fazit dieser Reise:

    1. Wien ist eine wunderschöne, geschichtsträchtige Stadt.
    2. Wir sollten unbedingt wieder hinfahren, denn es gibt noch sooo viel zu sehen!
    3. Wir brauchen in Deutschland unbedingt Kaffeehäuser!   😉

     

    Während ich also von Kaffehäusern träume, sende ich Euch die liebsten Grüße!

     

     

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