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Januar, 2018

  1. Gruselig süß

    Januar 25, 2018 by Ulrike Schomerus

    Gestern hat der Herzallerliebste mich zu meiner jährlichen Auszeit an die See kutschiert. Beim Einkauf am Urlaubsort fiel mir auf, dass ich weder Kaffee noch Tee von zuhause mitgenommen hatte. Ich entschied mich dafür eine Dose Latte macchiatto Pulver zu kaufen, denn eine angebrochene Tüte gemahlenen Kaffee wieder mit nach Hause zu nehmen finde ich, verpackungstechnisch gesehen, immer ein wenig unpraktisch.   😉   Daheim trinke ich zum Frühstück einen frisch gebrühten Kaffee mit viel aufgeschäumter Milch. Überkommt mich den Tag über noch einmal Kaffeedurst, gibt`s  den Kaffee schwarz.

    In meinem Zuhause auf Zeit angekommen, rührte ich dem Liebsten und mir zuerst einmal so ein Pülverchen an. „Arg süß, nicht wahr?“, stellte ich fest, vermutete aber, dass ich das für ein paar Tage schon aushalten könnte.

    Heute Morgen zum Frühstück gab´s also Instant-Latte macchiatto. Ganz ehrlich: Mich hat es geschüttelt. Ich empfand dieses Getränk heute als noch süßer als gestern.   🙁

    GRUSELIG SÜSS!

    Richtig gruselig wurde es allerdings erst, als ich auf der Packung die Nährwerte nachlas:

    69,9 g Zucker pro 100 g Pulver  beziehungsweise 9,8 g Zucker pro Portion!!!!

    Hallo??? Da bekomme ich doch schon beim Lesen einen Zuckerschock!   😉

    Ratet mal was ich heute Nachmittag gemacht habe…

    …Genau! Nach meinem ausgiebigen Strandspaziergang habe ich mir erst mal Kaffee gekauft.

    Denn warum sollte ich etwas trinken, was mir nicht schmeckt und außerdem auch noch schlecht für meinen Körper ist?

    Dagegen ist eine gute Tasse Kaffee, mit Genuss getrunken, unendlich viel süßer für Körper und Seele als das süßeste Latte macchiatto Pulver.    😉

    In diesem Sinne:

    Wohl bekomm´s!!!

     

     

     

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  2. Glücksmomente

    Januar 20, 2018 by Ulrike Schomerus

    Es ist mal wieder Zeit für einen dankbaren Blick zurück.

    Diese Woche war so blitzschnell vorbei und endete recht stürmisch.

    Am vergangenen Samstag waren wir mal wieder alle zusammen, was für mich immer Glück bedeutet. Die beste Schwiegertochter von allen hatte anlässlich ihres Geburtstages zum Ginabend geladen.

     

     

    Ich hatte einen, dessen Namen ich vergessen habe, der aber richtig lecker war.   😀

    Der Montag war prima entspannt, denn ich hatte ja am Freitag schon eingekauft.    😉   Und weil seit dem Weihnachtsbaumentsorgen kein Blümchen mehr mein Heim zierte und das GAR NICHT GEHT! habe ich mich mal wieder selbst mit einem Blumenstrauß beglückt.

     

     

    Glücklich gemacht hat mich auch das Nachdenken über einen cleveren Speiseplan und die Hühnersuppe, die quasi das Ausgangsgericht war.

     

     

    Und da unsere Kinder sich für Donnerstag Nudelauflauf gewünscht haben, der für den Herzallerliebsten und mich nicht gerade eine Leibspeise ist, haben wir das zum Anlass genommen mal auswärts zu essen. Das war köstlich und wir hatten Gelegenheit ganz in Ruhe ein gutes Gespräch zu führen. Perfekt!   😀

     

     

    Vorgestern fegte acu bei uns der Sturm übers Land. Im Garten des Nachbarn hat es eine Tanne erwischt, das Haus einer Nachbarin büßteeinige Dachziegel ein. Wir wurden verschont. Und vor allem blieben alle Lieben unversehrt. Wenn das kein Grund zur Dankbarkeit ist!

    Was hat Euch diese Woche glücklich gemacht?

     

    Liebste Grüße

    Ulrike

    P.S.: Ganz viel Glück gibt´s wie immer bei Denise.   😉

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  3. Clever gekocht

    Januar 17, 2018 by Ulrike Schomerus

    Vielleicht kennst Du das:

    Du willst Dich und Deine Lieben täglich gesund und abwechslungsreich ernähren, hast aber nach einem 8-Stunden-Tag so gar keine Lust mehr ein leckeres Essen zu kochen.

    Vielleicht bist Du auch mit kleinen Kindern zuhause und Dein Alltag lässt eine aufwendige Menüplanung einfach nicht zu.

    Vielleicht pflegst Du Angehörige und führst quasi 2 Haushalte und bist so erschöpft, dass Du nur noch auf die Couch möchtest und nicht mehr in die Küche.

    Oder, oder, oder… Die Gründe, die dazu führen, dass wir uns alles andere als ausgewogen ernähren sind vielfältig.

    Schon lange denke ich darüber nach, wie man da Abhilfe schaffen kann. Ich komme zumindest immer zu dem Schluss, dass eine gute Planung unabdingbar ist. Am allerbesten wäre es doch, wenn man mit einem Minimum an Planung, ein Maximum an vollwertigen Mahlzeiten zaubern könnte.    😉

    Ich bin mit meiner Denkerei noch nicht fertig, aber ich gebe Euch heute schon mal ein paar Einblicke in meinen Kochplan dieser Woche, der vielleicht dabei hilft, die nächsten Tage zu entstressen UND ein gutes Essen auf den Tisch zu bringen.   😉

    Sonntag: Hühnersuppe mit Nudeln und Markklöschen; Salat

    Den Salat gleich für mehrere Tage waschen und auch die Salatsoße auf Vorrat mixen. Während die Suppe köchelt, zeitgleich Reis kochen und Knollensellerie, Kürbis, rote Beete schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Ca. 800 g geschälte Möhren separat eintuppern. Ab damit in den Kühlschrank. Jetzt noch 4 Eier hart kochen.

    Damit sind die größten Vorbereitungen für 6 Tage! abgeschlossen Dann gibt es am

    Montag: Hühnerfrikasse, Reis und Salat

    Du wärmst den Reis auf, suchst das Hühnerfleisch vom Suppenhuhn ab und stellst mithilfe am Vortag von der Suppe abgenommener Brühe die Soße für das Frikassee her. 200 g Fleisch übrigbehalten und in den Kühlschrank packen, den Rest mit einem Glas Champignons und 2 Gläsern Spargel in die Soße. Der Salat liegt schon im Kühlschrank bereit.

    Dienstag: Eiersalat, Brötchen, Salat

    Die vorgekochten Eier pellen und würfeln. 200g Frischkäse mit Salz und 2 TL Curry verrühren, das zurückbehaltene Hähnchenfleisch klein würfeln und mit den Eiern und 2 Dosen abgetropften Mandarinen unter den Frischkäse mischen. Auf Brötchen streichen, Salat dazu. Den Rest Eiersalat als Brotaufstrich oder Wrapfüllung für später im Kühlschrank verstauen.

    Mittwoch: Wurzelgemüse vom Blech

    Das vorbereitete Gemüse, bis auf die Extraportion Möhren, mit wenig Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen, auf 2 Backbleche verteilen und ca. 30-40 Minuten backen. Dazu Drillinge (kleine Kartoffeln) kochen.

    Donnerstag: Tortilla, Salat

    Aus 2 Eiern pro Nase, dem restlichen Ofengemüse und kleingeschnittenen Drillingen eine Art Tortilla zubereiten. Dazu das Gemüse und die Kartoffeln in eine Pfanne geben, mit verquirlten Eiern übergießen und unter dem heißen Grill im Backofen fertig garen. Salat dazu.

    Freitag: Möhrencremesuppe

    Couscous mit heißem Wasser überbrühen und quellen lassen. Die im Kühlschrank verbliebenen Möhren zu einer Cremesuppe verarbeiten. Mit zerbröckeltem Feta bestreuen und gegarten Couscous hineingeben.

    Et voilà! Ein Tag Aufwand – 6 Tage essen!

    So gefällt mir das.   😉

    Dir auch? Dann lass´es mich gerne wissen! Ich denke derweil weiter   😉

    Liebste Grüße

    Ulrike

     

     

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  4. Klarheit

    Januar 11, 2018 by Ulrike Schomerus

    Ich verabschiede mich immer ein bisschen schwer vom Weihnachtsbaum. Traditionsgemäß stellen wir ihn erst am heiligen Abend auf. Im Wohnzimmer vor der Terrassentür. Das bedeutet: Der schnelle Weg in den Garten ist versperrt. Für den Hund und für uns.   😉

    Holzreinholer und Müllrausbringer finden das ziemlich lästig, müssen sie doch, solange der Baum dort steht, den unbequemeren Weg durch die Haustüre und einmal ums Haus herum nehmen. Ich nehme diesen Umweg gerne in Kauf, denn ich mag den Weihnachtsbaum. Ich liebe es im sanften Licht der (elektrischen   😉   ) Kerzen zu sitzen und zu lesen, oder einfach nur zu träumen und den Duft des Baumes zu erschnuppern.

    Spätestens wenn die Abfuhr der Weihnachtsbäume ducrh den örtlichen Müllentsorger angekündigt wird, begebe ich mich seufzend daran Lichterketten und Kugeln abzunehmen und für das nächste Weihnachtsfest in den Keller zu bringen.

    Gestern war es wieder soweit. „Schade!“, dachte ich auch in diesem Jahr. Und genau wie alle Jahre zuvor, war ich seltsam überrascht, wie geräumig unser Wohnzimmer ist.    😉   Und auch, wenn ich das sanfte Licht der Kerzen vermisse, kann ich nicht leugnen, dass es plötzlich wieder viel heller in unserer guten Stube ist. Alles scheint irgendwie klarer.

    Überhaupt überkommt mich im  Januar, wenn der Baum dann verschwunden ist,  plötzlich diese Sehnsucht nach Klarheit. Ich möchte nur ganz sparsam dekorieren, wenn überhaupt. Am liebsten sind mir weiße Blumen. Und ich möchte ausmisten. Alles rausschmeißen, was keinen Zweck mehr erfüllt, nicht gebraucht wird, zuviel Raum einnimmt.

    Wie wohltuend das doch ist, wenn plötzlich wieder Raum da ist! Zum Atmen, zum Nachdenken, um Klarheit auch in die Gedanken zu bringen.

    Manchmal muss man Liebgewordenes loslassen, um Klarheit und Ruhe zu finden. Manchmal ist es nur der Weihnachtsbaum. Viel öfter sind es Altlasten. Welche, die sich greifbar in unseren Häusern breit machen, oder solche, die auf unserer Seele liegen.

    Die Sehnsucht nach Klarheit ist wie eine Aufforderung:

    „Schau mal hin! Miste aus! Trenne Dich von Ballast!“

    Und auch, wenn uns das Leben im neuen Jahr ganz schnell wieder mitreißt, ist der Januar ein Monat der zur Einkehr und Besinnung einlädt, wie ich finde.

    Ich werde diese Einladung annehmen und genau hinschauen, wo ich mehr Klarheit brauche.

    Was ist mit Dir? Nimmst Du die Einladung an?

    Liebste Grüße

    Ulrike

     

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  5. Kleine Stellschraube – große Wirkung

    Januar 8, 2018 by Ulrike Schomerus

    Ich bin ein Fan davon meinen Alltag gut zu planen. Es erleichtert mir das Leben ungemein zu wissen, was wann dran ist. So stand in meinem Timer für montags bisher der Wocheneinkauf.

    Das war allerdings nicht der einzige Punkt, der dort Woche für Woche darauf wartet abgehakt zu werden. Ich vertiefe mich gerne noch einmal in die Unterlagen für meinen Lebe leichter Kurs, versorge meine Onliner mit Input, wasche, beseitige die Spuren vom Wochenende im ganzen Haus…Alle 14 Tage kaufe ich außerdem für das Café Pause der Gemeinde ein und backe.

    Vielleicht könnt Ihr Euch vorstellen, dass der Montag nicht gerade mein Lieblingstag der Woche war.

    Über Gewohnheiten habe ich schon öfter geschrieben, zum Beispiel hier, als ich schon einmal ein kleines Bisschen an einer Stellschraube gedreht habe.

    Das Wesen von Gewohnheiten ist es, dass wir nicht mehr darüber nachdenken. So dachte ich auch überhaupt nicht mehr darüber nach, ob es sinnvoll ist all die Dinge, die montags auf meiner Agenda stehen, auch tatsächlich an einem Montag zu erledigen.

    Ich habe mich entschieden, meinen Wocheneinkauf in Zukunft freitags zu tätigen. Fühlt sich total komisch an. Falsch irgendwie.  😉

    Aber: Ich denke jetzt schon, dass das eine der besten Entscheidungen ist, die ich treffen konnte, um meinen Montag stressfreier zu gestalten.

    Kleine Stellschraube – große Wirkung   😉

    An welcher Schraube kannst Du drehen, um Deinen Alltag zu entspannen?

    Liebste Grüße

    Ulrike

     

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  6. Glücksmomente

    Januar 6, 2018 by Ulrike Schomerus

    Glück ist nicht das Ziel der Reise, sondern die Art wie man reist.

    Auch 2018 möchte ich mir das zu Herzen nehmen und die Augen und Ohren offen halten für das große und kleine Glück.

    In dieser Woche war das zum Beispiel ein Spaziergang bei blauem Himmel…

    Neujahrsfrühstück mit dem Herzallerliebsten…

    …ein erster Kaffee unterm Weihnachstbaum, während alle anderen noch schiefen,…

    …aussortierte Papierberge und das jdaraus resultierende Gefühl der Befreiung   😉     ,…

    …ein neuer, supergemütlicher Sessel am Kamin   😀   ,…

    …ein Andachtsbuch, das unerwarteter Weise so gar nicht altbacken ist, sondern in meinen Alltag spricht,…

    …abgeschlossene Vorbereitungen für den neuen Lebe leichter Kurs, der am kommenden Dienstag beginnt (und für den Du Dich gerne noch anmelden darfst! Noch gibt es ein paar freie Plätze!   😉   ).

    Wo hast Du in dieser Woche Glück entdeckt?

    Liebste Grüße Ulrike

    P.S.: An noch mehr Glück Anteil nehmen kannst Du bei Denise. Schau doch mal rüber!   😀

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  7. Alles neu!

    Januar 3, 2018 by Ulrike Schomerus

    Zum allerersten Mal seit 29 Jahren waren der Herzallerliebste und ich am Neujahrsmorgen ganz allein zuhause. (Tatsächlich waren wir in den letzten 29 Jahren auch an allen anderen Morgenden nie alleine.   😉   )

    Das war eine ganz neue Erfahrung. Da niemand da war, der frühstücken wollte, oder Mittagessen verlangte, trödelte ich ein bisschen herum. Zuerst joggten wir beide in unserem ganz persönlichen Tempo, jeder seine ganz persönliche Distanz und dann nahm ich mir Zeit über das vergangene Jahr nachzudenken. Wenn ich in den letzten Wochen gefragt wurde, wie mein Jahr gewesen sei, lautete meine Antwort vorsichtig: „Ich hatte schon bessere Jahre.“

    Es gab sehr vieles für das ich sehr dankbar bin. Aber es gab auch solche Momente/Phasen/ Herausforderungen/Erkenntnisse, die mir sehr zu schaffen gemacht haben. Am heftigsten traf mich an verschiedenen Stellen die Feststellung, dass ich mich selbst nicht so gut kenne, wie ich dachte. Mir wurde hier und da erschreckend bewusst, dass es Dinge in meiner Vergangenheit gibt, die mich immer noch beeinflussen und sich wie ein Hemmschuh auf mich auswirken. Während ich so sinnierte, erinnerte ich mich an diesen Bibelvers:

    „Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2 Kor 5,17“

    „Das Alte ist vergangen…“ Da musste ich mal genauer hinschauen:

    Was genau ist denn das Alte, das mich immer wieder ausgebremst hat?

    Da mich diese Frage schon eine Weile beschäftigt, fallen mir da ziemlich schnell einige Dinge ein.

    „Neues ist geworden…“

    Wenn das Alte vergangen ist, was ist das Neue das wird?

    Das war schon etwas schwieriger. Schließlich entdeckte ich es aber doch.

    Was für eine Befreiung! Es war als sei ein Knoten geplatzt!

    Ich bin eine neue Kreatur! Ich darf das Alte zu den Akten legen/aufgeben und das Neue endlich werden lassen.

    Vielleicht hast Du auch solche Stolpersteine, die Dich immer wieder ausbremsen. Wie wäre es zu Beginn des neuen Jahres Bestandsaufnahme zu machen und die Stolpersteine zu entlarven? Ich habe es als sehr hilfreich empfunden, diese Stolpersteine aufzuschreiben und ihnen das „Neue“ gegenüber zu stellen:

     

    ALT                               –                          NEU

     

    Auf diese Weise habe ich den Gegensatz sehr gut vor Augen und, da ich zu Vergesslichkeit tendiere   😉   , kann ich so auch immer wieder nachsehen und der Erinnerung auf die Sprünge helfen.

    Was auch immer Deine Stolpersteine sein mögen:

    Ich wünsche Dir ein neues Jahr, in dem ALLES NEU wird und Du Dich an der neuen Kreatur freust, die Gott aus Dir (und mir    😉   ) machen will!

    Liebste Grüße

    Ulrike

     

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