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‘Uncategorized’ Category

  1. Gute Erinnerungen und schöne Aussichten

    Mai 26, 2020 by Ulrike Schomerus

    „Die Forsythien stehen in voller Blüte. Die Blutpflaume auch.

    Die Rosen warten darauf, dass ich sie schneide und das Hochbeet steht bereit, so dass ich Möhren und Radieschen aussäen kann.

    Ab und zu kommt ganz verstohlen die Sonne hervor und vertreibt für einen Moment den Regen, der sich gefühlt schon seit Wochen breit macht.

    Im Keller keimen sacht die ausgesäten Samen und ich freue mich jetzt schon darauf in wenigen Monaten wieder frisches Gemüse zu ernten.

    Die Vögel zwitschern morgens bereits um die Wette und wenn ich die Rolläden hochziehe, ist es nicht mehr stockdunkel.

    Es ist März. Seltsam. Hatten wir nicht gerade noch Dezember?

    Die Natur und der Kalender belehren mich eines besseren und ich bin ehrlich gesagt ein bisschen erschrocken darüber.

    Der Kalender steht voller Termine und es kommen jede Woche neue dazu. Das mag dazu beitragen, dass es mir vorkommt, als verfliege die Zeit und ich käme nicht mit.

    Wenn ich meinen Kalender so durchblättere, sind es fast nur schöne Termine. (Mal abgesehen vom Termin beim Zahnarzt.   😉   ) Einige sind schon vorbei und viele andere liegen noch vor mir.

    Im Januar hatte ich meine jährliche Auszeit in St. Peter. Dieses Mal mehr als eine Woche. Stille, Meer, Weite. Das war herrlich!

    Im Februar war ich mehrmals unterwegs:

    Mit dem Herzallerliebsten war ich in Augsburg, wo er sein Weihnachtsgeschenk eingelöst hat und wir eine, natürlich kulinarische, Stadtführung genossen haben.

    Über das Karnevalswochenende hatten wir „Schwesternzeit“ in Holland. Alle fünf ein ganzes Wochenende zusammen! Das war ein großes Geschenk. Ich bin so dankbar für meine Schwestern, mit denen ich singen, Sorgen und Freude teilen, lachen und weinen kann. Danke, Ihr Lieben!

    Direkt im Anschluss ging es mit dem Herzallerliebsten zu seiner Geburtstagsüberraschungsreise in die Pfalz. Das Wetter war schlecht, aber das Hotel war super und wir haben uns und unsere Auszeit sehr genossen.

    Und, ich getraue es mich kaum zu sagen   😉   , in der nächsten Woche machen wir uns schon wieder auf. Ich weiß nicht wohin, denn dieses Mal habe ich Geburtstag und der Liebste überrascht mich.

    Wer so viel unterwegs ist, muss seine Arbeit gut strukturieren, sonst kommt man nicht nach. Aber diese Reisehighlights beflügeln mich auch irgendwie. Gute Erinnerungen und schöne Aussichten sind prima geeignet meine Batterien aufzufüllen. Und mit gut gefüllten Batterien arbeitet es sich nochmal so gut.   😉

    Davon abgesehen liebe ich was ich tue! Ich liebe es Menschen zu begleiten, die ihr Gewicht reduzieren möchten, sei es am Telefon, online oder persönlich. Ich liebe es Frauen (und Männer   😉   )durch Referate, oder Blogartikel zu ermutigen. Ich liebe Herausforderungen, zum Beispiel in Form der Fernschulausbuldung, die ich gerade mache. Ich liebe es mein Gemüse selbst zu ziehen und Wäsche zu waschen. Ich liebe es zu bügeln und unser Brot zu backen. Ich liebe eine saubere Spüle und blitzende Wasserhähne, ich liebe es zu kochen und zu backen, ….

    Ich freue mich auf jeden Tag. Auf die ganz alltäglichen und die besonderen. Jeder Tag wird besonders, wenn ich liebe was ich tue. Und am Ende des Tages stelle ich fest: Es ist ein Tag gewesen, an den ich mich gern zurück erinnern werde.

    Ich höre Dich gerade sagen: „Ach Ulrike, so einfach ist das aber nicht! Wenn Du meinen Alltag hättest! Wenn Du durchmachen würdest, was ich gerade durchmache!“

    Ich weiß, dass es manchmal gar nicht leicht ist. Ich weiß, dass Du manchmal gar nicht lieben kannst, was Du tust. Ich weiß, dass Du nicht allezeit unterwegs sein kannst, um gute Erinnerungen zu schaffen.

    Glaub mir, auch wenn das hier so aussieht, auch in meinem Leben gab und gibt es Dinge, die Du nicht erleben möchtest. Auch bei mir ist nicht immer alles leicht und schön. Auch ich kenne Tage (und Wochen) an denen ich meine Arbeit nicht liebe….“

    Das klingt wie aus einem anderen Leben, nicht wahr?

    Diesen Artikel habe ich am 2. März angefangen. Ich war noch nicht ganz fertig und außerdem wollte ich noch Fotos einfügen. Ich unterbrach, weil ich irgendetwas anderes, wichtiges zu tun hatte. Und dann….

    Nun ja, Ihr wisst was dann kam. Wie einer meiner Söhne in unsere Whatsappgruppe schrieb:

    „Corona ist der Gruppe beigetreten.“

    Der Herzallerliebste und ich fuhren tatsächlich noch über meinen Geburtstag nach Usedom, aber schon während unserer Fahrt nach Hause fand  der erste Onlinegottesdienst unserer Gemeinde statt und wir zitterten, ob der Große rechtzeitig von einer Geschäftsreise nach Spanien zurückkommen würde.

    Seither hat sich unser aller Leben verändert und irgendwie fand ich keine Worte zum Bloggen.

    Für mich persönlich hat sich äußerlich nicht allzu viel verändert. Ich habe immer schon hauptsächlich zuhause gearbeitet und außer dem Lebe leichter Kurs, meinem Hauskreis und der Tanzstunde selten außerhäusige Termine. Und im Allgemeinen fühle ich mich zuhause sehr wohl.

    Was mir allerdings sehr zu schaffen macht ist die Tatsache, dass ich meine drei älteren Kinder so gut wie gar nicht sehe, meinen Vater nicht besuchen kann und Menschen, die mir lieb und teuer sind teilweise seit Monaten nicht gesehen habe. Aber was erzähle ich? Es geht Euch ja allen ganz ähnlich.

    In den ersten Corona-Wochen kam ich ganz gut zurecht. Fast alles war wie immer. Je länger es dauert, umso mehr macht es mir aber zu schaffen. Ich bin nah am Wasser gebaut, leide an chronischer Kindervermissung und Gemeindeentzug und versuche krampfhaft mir nichts anmerken zu lassen, denn schließlich geht es mir doch so gut: Ich habe ein schönes Zuhause, einen wunderschönen Garten, die Natur vor der Haustür, wir dürfen uns draußen bewegen und unsere Regierung handelt besonnen. Also:

    „Reiß`Dich zusammen, Ulrike!“

    Das Problem: Je mehr ich mich krampfhaft zusammenreiße und so tue als sei alles in schönster Ordnung, umso mehr befinde ich mich in einer Abwärtspirale und die Schwermut nimmt zu. Ich bin empfindlich wie eine Mimose und Kleinigkeiten bringen mich aus der Fassung. Aber wissen darf das niemand, denn schließlich geht es mir doch so gut und ich habe keinen Grund zu jammern. Von allem anderen mal abgesehen bin ich ja zudem auch noch Kind Gottes und als solches ist jammern ja wohl völlig unangebracht!

    Oder nicht?

    Ich halte andauerndes Jammern für gesundheitsschädigend    😉   .

    Im Ernst: Menschen, für die das Glas immer nur halb voll ist, die in jeder Suppe ein Haar finden, die alles erstmal negativ sehen, schaden sich und anderen. Gesundheitsfördernd ist ein dankbares Herz und eine positive Sicht. Davon bin ich fest überzeugt.

    Heißt das aber, dass ich keine negativen Gefühle haben darf?

    Bedeutet das, dass ich mich schuldig mache, wenn ich mich eben doch mal so richtig schlecht fühle?

    Beim Lesen meiner Bibel ist mir etwas aufgefallen:

    Die Menschen der Bibel, ja sogar Jesus selbst, hatten genauso schlechte Tage wie ich. Auch sie haben Lebensumstände erlebt, die sie traurig gemacht haben. Auch sie hatten mal „den Papp auf“. Auch sie waren schwermütig.

    Hätten sie es für sich behalten und so getan als sei alles in Ordnung, hätten sie immerzu gejubelt und gesungen, egal wie schlecht es ihnen ging, hätte ich vermutlich nichts bemerkt. So aber stelle ich fest:

    Es ist okay, wenn ich traurig bin!

    Ich darf weinen, weil ich meine Lieben vermisse!

    Ich darf trauern darüber, dass ich den Gottesdienst nicht mit den Gemeindegeschwistern zusammen feiern kann!

    Es ist okay, wenn mich die ganze Situation manchmal überfodert!

    Ich habe entschieden mich von: „Das darfst Du nicht!“ zu verabschieden und es stattdessen mit den Menschen der Bibel zu halten und meine Gefühle Gott hinzuhalten, sie ihm zu sagen.

    Alle.

    Ausnahmslos.

    Was ich bekomme ist kein billiger Trost, sondern Verständnis.

    Was ich ernte ist nicht Verurteilung, sondern Annahme und Mitgefühl.

    Also weg mit der Scham und aussprechen was ist.

    Das befreit mich. Das macht es mir leicht.

    Das sind schöne Aussichten, auch wenn ich, als ich im März den Titel für diesen Blogpost schrieb, ganz andere Aussichten gemeint habe.   😉

    Allerliebste Grüße

    Ulrike

     

     

     

     

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  2. Eine Frage des Fokus

    Februar 4, 2020 by Ulrike Schomerus

    Im Augenblick schwanke ich oft zwischen Zuversicht und Zweifel.

    Ich habe da etwas in Angriff genommen, das total meinem Herzensbedürfnis entspricht, Menschen darin zu unterstützen ihren eigenen Weg zu finden. Und ich mag es meine Kompetenzen zu erweitern und zu lernen.

    Das Problem: Die Angst vor der eigenen Courage.

    Ist es richtig, was ich da tue?

    Werde ich das schaffen?

    Lohnt es sich meine Zeit darein zu investieren?

    Ist es zu irgendetwas nütze?

    Fragen über Fragen.

    Ich sehe nicht klar. Ich blicke nicht durch.

    Und die ganze Zeit liegt der Fokus auf meinem Vermögen/Unvermögen, auf meiner Zeiteinteilung, auf dem was ich tun kann, oder auch nicht…

     

     

     

    Kein Wunder, dass ich Angst habe! Kein Wunder, dass ich zweifle!

    Ich will mehr als einmal aufgeben, noch bevor ich überhapt richtig angefangen habe.

    Dann höre ich:

    „Schau auf mich! Du kannst mir vertrauen!“

    Plötzlich wird mein Blick klar. Der Fokus richtet sich auf Jesus.

    „Vertraue!“, sagt er „Was soll schon passieren? Ich bin an Deiner Seite!“

     

     

    So ist er mein Glaube: ein ständiges Hin und Her zwischen Zuversicht und Zweifel. Zwischen Glaube und Unglaube.

    Eine lebenslange Übung im Vertrauen auf Gott.

    Ich gebe nicht auf! Ich übe!

    Und im konkreten Fall heißt das: Ich wage den Schritt und lerne Neues, um meine Kompetenzen zu erweitern. Was soll schon passieren?    😉

    „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“      Markus 9,24

     

     

     

     

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  3. Rückblick

    Januar 24, 2020 by Ulrike Schomerus

    Ist es schon zu spät für einen Rückblick auf das Jahr 2019?

    Das neue Jahr ist noch keine 4 Wochen alt und doch fühlt es sich an, als wären wir schon mitten drin.

    Ich gebe mich jedes Jahr wieder der Illusion hin, ich könnte das neue Jahr anfangen wie ein frisches, unbeschriebenes Schulheft, in dem ich mit Schönschrift etwas ganz Neues beginnen kann.

    Jedes Jahr muss ich wieder feststellen, dass es so nun mal nicht ist. Ich bringe immer auch etwas Altes mit und auch im neuen Jahr finden sich ganz schnell Tintenkleckse in meinem Lebensheft, die ich dort doch gar nicht haben wollte.

    Was also bleibt, wenn ich in das Heft vom letzten Jahr schaue? Was kommt mit ins neue Jahr? Gewollt, oder auch nicht?

    Es gibt unglaublich viel Schönes, das ich erinnere und das mein Herz mit großer Dankbarkeit füllt:

    Der Herzallerliebste und ich haben einige schöne Kurztripps gemacht, die allesamt wunderbar waren.

     

    Ich habe viele wertvolle Begegnungen mit Menschen gehabt, die ich nicht missen möchte. In meinen Lebe leichter Kursen, bei Einladungen in Gemeinden, in denen ich ein Referat halten durfte, in meinem ganz normalen Alltag.

    Wir haben als Familie viele schöne Dinge erlebt. Familienfeiern, Treffen mit meinen Schwestern, gute Gespräche mit den Jungs…

    Ich habe ein weiteres Hochbeet bekommen und noch mehr geerntet als im letzten Jahr, endlich selbstgezogene Tomatenpflanzen beerntet, weil der beste aller Ehemänner ein geschütztes Tomatenbeet angelegt hat.

    Im Letzten Jahr habe ich mit großer Freude jede Menge Vorräte eingekocht, auf die ich jetzt, wenn es schnell gehen muss, zurückgreifen kann.

     

     

    Ich habe gelernt wie man Käse macht und das Stricken wieder angefangen.

    Und zu guter Letzt habe ich einen Onlinekurs entwickelt, der auf durchweg gute Resonanz gestoßen ist und der mich staunen ließ, wozu Gott mich befähigt.

    Es gab aber natürlich nicht nur Sonnenschein im vergangenen Jahr.

    Das ganze Jahr über hat mir zu schaffen gemacht, was ein geliebter Mensch immer wieder über mir ausgesprochen hat. Es hat mich gelähmt, mich traurig gemacht und beschwert. Die Worte wogen so schwer, dass es mir schwerfiel, die Wahrheit, die Gott über mich sagt, zu glauben. Ich habe gekämpft, bin aufgestanden und wieder hingefallen. Zeitweise fehlten mir Sinn und Freude.

    Aber schlussendlich siegt die Wahrheit. Und durch den Schmerz und den Kampf wurden die Durchhaltemuskeln gestärkt.    😉

    Am Ende des Jahres forderte mich noch einmal eine herbe Enttäuschung heraus, aber, wie das so istmit Herausforderungen, so hat sie mich gestärkt in dem Bewusstsein, dass es absolut in Ordnung ist, wenn ich für meine Überzeugungen kämpfe.

    So blicke ich also voller Dankbarkeit auf ein volles, lehrreiches, gesegnetes Jahr 2019 zurück und ich gehe in dem Bewusstsein in das Jahr 2020, dass Gott mir seinen Weg weist, wenn ich mich an seiner Wahrheit festhalte.

    Und ich sage Euch: 2020 wird spannend!   😉

    Ich bin aufgeregt, voller Vorfreude und unendlich froh, dass ich an der Hand Jesu unterwegs bin!

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  4. Termine

    November 21, 2019 by Ulrike Schomerus

    In dieser Woche hatte ich einige Termine. Und ein paar kommen noch.

    Der wichtigste, schönste, aufregendste für mich:

    Am Samstag bin ich beim Frauenfrühstück der Evangeliums-Christengemeinde Schwäbisch Gmünd zu Gast.   😀

    Mein Thema: Unterwegs mit leichtem Gepäck

    Mein Gebet: Ich wünsche mir, dass Gott Frauenherzen berührt, ermutigt, erleichtert.

    Und wo wir gerade dabei sind:

    Auch in der Christusgemeinde Dinslaken findet bald wieder ein Frauenfrühstück statt. Dieses Mal zum Thema Kränkungen überwinden – Loslassen um frei zu sein“

    Ich freue mich sehr darauf und lade Euch schon jetzt dazu ein.

    Vielleicht treffen wir uns dort?

    Das wäre schön!

    Und da ich zwar mit leichtem Gepäck, aber nicht ohne reise und wir morgen früh bereits aufbrechen, mache ich mich jetzt ans Packen.   😉

    Liebste Grüße

    Ulrike

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  5. Von Komfortzonen und Leidenschaft

    November 14, 2019 by Ulrike Schomerus

    Ich fühl mich wie ein Fisch im Wasser, wenn ich, so wie heute, den ganzen Tag damit zubringen kann, einzukochen und meine Vorratsregale aufzufüllen.

    Gestern habe ich Sauerkraut angesetzt und Brot gebacken, den vor Wochen angesetzten Quittenlikör abgefüllt (und probiert   😉   ) und endlich die Ringelblumensalbe abgeseiht und in kleine Tiegel gefüllt. Heute habe ich jede Menge Rotkohl eingekocht und freue mich jetzt schon darauf morgen meine Vorratsregale damit zu befüllen.

    Vermutlich habe ich die ganze Zeit gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd, weil das alles genau mein Ding ist. Ich tue es liebend gern und ich kann es auch gut. Alles was mit Kochen, Backen, Vorratshaltung zu tun hat ist meine Leidenschaft und ich fühle mich absolut sicher.

    Das Gleiche gilt für die Durchführung der Lebe leichter Kurse. Ich liebe es außerdem hier und da als Referentin auf Veranstaltungen für Frauen unterwegs zu sein.

    Obwohl…

    In Wirklichkeit habe ich Angst.

    Größere Ansammlungen fremder Menschen machen mich nervös. Zumindest dann, wenn ich niemanden kenne. Die Vorstellung vor einer Gruppe zu stehen und etwas sagen zu müssen ist gruselig. Jedes Mal, wenn ich auf eine Anfrage zugesagt habe, frage ich mich hinterher: „WAS HAST DU GETAN?

    Am Wochenende bin ich mit einer Freundin zu einer Kursleiter-Ausbildung gefahren. Wie das so ist bei so einer Ausbildung, irgendwann kommt der Punkt, da musst Du ran. Es wird geübt.

    Au backe! Das hatte ich irgendwie verdrängt. Ich drehte mich zu meiner Freundin und sagte:

    „Das ist der Punkt, an dem ich sofort nach Hause fahren möchte!“

    Ich bin geblieben. Ich habe mich darauf eingelassen und mit schweißnassen Händen, in einer Gruppe von Frauen, die ich NICHT kannte, geübt.

    Und dann passierte das, was jedes Mal passiert, wenn ich vor meinem Lebe leichter Kurs stehe und auch jedes Mal wenn ich ein Referat bei einem Frauenevent halte:

    Ich spreche die ersten Worte und dann ist alle Angst verflogen und gefühlt strahle ich aus allen Knopflöchern.

    Meine Komfortzone ist das nicht! Das ist meine Leidenschaft, mein Herzensanliegen!

    Am liebsten würde ich immer in meiner Komfortzone bleiben, da wo es schön kuschelig ist. In meiner Küche zum Beispiel.   😉    Aber ganz offensichtlich hat Gott sich das nicht so gedacht. Und jedes Mal, wenn ich den Mut gefasst habe zu tun wofür mein Herz (erstaunlicherweise) schlägt, lerne ich mehr davon was es heißt, mit Gott über Mauern zu springen.

    „Ja, du lässt meine Leuchte strahlen. Der HERR, mein Gott, erhellt meine Finsternis. Denn mit dir erstürme ich einen Wall, und mit meinem Gott überspringe ich eine Mauer

    Psalm 18, 29 + 30

    Es wäre wirklich schade, wenn ich diese Erfahrung nicht gemacht hätte und immer wieder machen dürfte. Gott erhellt meine Finsternis und nimmt mir meine Angst. Mit ihm wird möglich, was mir selbst unmöglich scheint.

    Durch Deine Leidenschaft, durch Deinen Mut, bist Du ein Licht für andere. Ein Wegweiser, ein Helfer, ein Ermutiger. Lasst uns unsere Komfortzonen verlassen und über Mauern springen! Das stärkt unseren Glauben und wirkt wie wärmendes Licht auf Menschen, die uns glaubend springen sehen.

     

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  6. Hallo November!

    November 1, 2019 by Ulrike Schomerus

    Pünktlich zum 1. November ist es vorbei mit dem goldenen Herbst:

    Nieselregen und Nebel.

    Heute ließen wir uns davon nicht schrecken, denn der Große hatte vor ein paar Tagen nachgefragt, ob wir nicht gemeinsam wandern wollen.

    Klar wollen wir!

    Und da wir sonst nichts vorhatten, nahmen wir auch gerne 2 Stunden Anfahrt zum Ausgangspunkt unserer Wanderung in Kauf.

     

     

    Ihr wisst schon: Ich liebe es draußen zu sein und auch, wenn das hier vielleicht anders geklungen hat, diese Liebe schließt durchaus auch graue Herbsttage und den Winter mit ein.   😉

     

     

    Tatsächlich muss ich mich dennoch manchmal dazu aufraffen raus zu gehen. Wenn die Stimmung so schlecht und grau ist wie das Wetter, kann es vorkommen, dass ich mich am liebsten im Haus einigele und Trübsal blase.

    Dabei ist die Natur ein unschlagbarer Stimmungsaufheller. Egal bei welchem Wetter.

     

     

    Wenn ich dann heimkomme, nass, dreckig, ein bisschen verfroren, dann ist mein Herz so voller Dankbarkeit und Freude. Da ist dann überhaupt kein Platz mehr für Trübsal.

     

     

    Wie könnte ich durch Gottes wunderbare Schöpfung wandern und nicht Dankbarkeit und Freude über so viele Wunder empfinden?

     

     

    Das sollte ärztlich verordnet werden: Raus an die frische Luft!

    Am besten in den Wald, oder sonstwo ins Grüne.

    Staunen, Dankbarkeit, Freude atmen.

    Das tut dem Körper und der Seele gut!

     

     

    Herbstliche, zutiefst dankbare Grüße

    Ulrike

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  7. Goldener Herbst

    Oktober 26, 2019 by Ulrike Schomerus

    Manchmal möchte ich das Leben anhalten.

    Ach, was freue ich mich diese Woche so sehr über das herrliche Herbstwetter! Jede Stunde, die ich im Haus verbringen muss, erscheint mir nicht gut genutzt. Ich will draußen sein, den lauen Wind und die Sonne spüren und sie mit jeder Zelle meines Körpers und mit meiner Seele aufsaugen und speichern für graue, kalte Wintertage.

     

     

    Ich schiebe scheinbar notwendige Tätigkeiten auf. Wer braucht schon geputzte Fenster, wenn man sowieso draußen ist und gar nicht durchblicken muss?   😉

    Wer denkt schon ans Bad putzen, wenn man auch die letzten Blumen draußen anschauen könnte und  Blätter fegen kann?   😉

     

     

    Wie schnell ist es jetzt am Abend schon dunkel. Dann ist immer noch Zeit vermeintlich dringende Hausarbeit zu erledigen.

    In diesen Tagen ist der Herbst golden. Und er vergoldet mir viele Momente des Tages.

     

     

    Der nächste Winter kommt bestimmt. Vermutlich wartet er nur drauf endlich durchzustarten.

     

     

    Aber bis dahin…

    …findet Ihr mich draußen.

    Goldene Herbstgrüße

    Ulrike

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  8. Heute vor 30 Jahren

    Oktober 19, 2019 by Ulrike Schomerus

    Heute vor 30 Jahren wurde mein Leben komplett auf den Kopf gestellt.

    Ich erinnere mich an einen goldenen Oktobertag. Damals konnte ich nicht ahnen, wie sehr sich mein Leben an diesem Tag für immer verändern würde.

    Dieser Tag war der Anfang einer Reise, die mich alles gekostet hat.

    Unterwegs habe ich mehr Freude erlebt, als jemals zuvor. Ich habe mehr Herausforderungen ins Gesicht gesehen, als ich je geahnt hätte. Manche konnte ich meistern, manche nicht.

    Diese Reise macht mich so glücklich, dass ich manchmal aus dem Stand vor lauter Glück weinen muss. Und manchmal ist der Weg so schwer, dass auch dann die Tränen fließen.

    Diese Reise hat mich mehr gelehrt als 13 Schuljahre und die Bemühungen aller meiner Lehrer zusammen. Und ich lerne immer noch.

    Durch nichts wurde meine Persönlichkeit mehr geprägt und verändert. Durch nichts wurde ich mehr bereichert, durch nichts mehr beschenkt.

    Diese Reise ist das größte Abenteuer meines Lebens und ich bin unendlich dankbar, dass ich diese Reise erleben darf!

    Heute vor 30 Jahren bin ich Mutter geworden.

    Herzlichen Glückwunsch mein Großer! Ich hab`Dich sooo lieb! Gott segne Dich!

     

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  9. Entscheidung für die Liebe

    Oktober 14, 2019 by Ulrike Schomerus

    Ich schreibe hier relativ häufig etwas über den Herzallerliebsten. Und ich werde immer wieder darauf angesprochen, was ich für einen tollen Ehemann habe. Und das habe ich auch. Den allerbesten, den ich mir wünschen könnte.

     

     

    Aber ich kenne Zeiten, da finde ich den Herzallerliebsten alles andere als herzallerliebst.    😉

    Dann fühle ich mich allein, einsam, unverstanden. Ich frage mich dann, woran ich erkennen soll, dass er mich wirklich liebt, wenn er doch für mich so gar keine Zeit hat, ständig unterwegs ist und sowieso alles andere viel wichtiger ist als unsere Beziehung.

    Ich weine, klage, beschwere mich und ich werde bockig und stur. Soll er doch machen was er will, ich komme auch alleine klar!

     

     

    Ich bin nicht stolz darauf, aber es ist dennoch wahr. Das letzte Mal ist noch gar nicht lange her. Um genau zu sein erreichte eine solche Zeit unmittelbar vor unserem letzten Hochzeitstag ihren Höhepunkt. Am liebsten hätte ich unsere lange geplante Auszeit auf dem Hausboot abgesagt.

    Am Hochzeitstag wachte ich früh auf und verzog mich schmollend mit meiner Bibel auf die Couch.

    „Gott“, sagte ich, „ich bin echt unglücklich. Was soll ich denn jetzt machen?“

    Manchmal antwortet Gott sofort. Vor allem dann, wenn wir wirklich zuhören wollen. Und ich wollte. Die Verzweiflung war groß genug, denn ich hatte schon ziemlich lange auf stur gestellt.

    Ich schlug meine Bibel auf und las das Kapitel für den Tag: Epheser 5

    Seid nun Nachahmer Gottes als geliebte Kinder!

    Mir wurde ein bisschen ungemütlich.

    Und wandelt in Liebe, wie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Opfergabe und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch!

    Wham! Das saß.

    Während ich über Wochen damit beschäftigt war mich selbst zu bemitleiden und meine Wunden zu lecken, während ich die Verantwortung für mein Wohlbefinden dem Herzallerliebsten aufgebürdet hatte, hatte ich tatsächlich meine Rolle in der ganzen Sache völlig außer Acht gelassen.

     

     

    Mein Job ist es zu lieben. Mein Job ist es Christus nachzuahmen.

    Ich bin nicht dafür verantwortlich was andere tun. Ich kann andere nicht verändern. Auch nicht meinen Ehemann. (Will ich auch nicht   😉   Aber ich bin für mein Handeln verantwortlich. Um alles andere kümmert sich Gott persönlich. Besonders um meine verzweifelte Sehnsucht danach geliebt zu werden. Und so erinnerte er mich gleich noch an zwei Verse, die mir seine Liebe verdeutlichen:

    Schmecket und sehet, dass der HERR gütig ist! Glücklich der Mann (die Frau) , der (die) sich bei ihm birgt!  Ps.34,9

     

    Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeigt, daß wir Gottes Kinder sollen heißen!

    1. Joh. 3,1

    Ich fühlte mich zurecht gewiesen und gleichzeitig reich beschenkt. Mir wurde mein widerliches Verhalten auf einmal deutlich bewusst. Und einmal mehr bin ich Gott so dankbar für seine Geduld mit mir, wenn ich wieder einmal, was ich schon längst verinnerlicht glaubte, vergessen habe.

    Ich habe mich entschieden zu lieben. Was für eine Erleichterung und Neubelebung für unsere Ehe! Liebe einfordern ist widerlich und bringt mich keinen Schritt weiter, aber die Entscheidung für die Liebe verändert alles. Vor allem mich selbst.   😉

    Dankbarste Grüße

    Ulrike

    P.S.: Einen kleinen Eindruck wie schön unsere Auszeit dann doch noch war, gibt es hier.

     

     

     

     

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  10. Hochzeitstag und Abenteuer

    Oktober 7, 2019 by Ulrike Schomerus

    Da bin ich wieder.   😉

    Für ein paar Tage sind der Herzallerliebste und ich abgetaucht. Dafür, das wissen wir schon lange, muss man nicht unbedingt in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah.   😉

    Unseren Hochzeitstag (in diesem Jahr der 31te) nehmen wir gerne zum Anlass kurz zu verschwinden, um uns auf uns und unsere Ehebeziehung zu besinnen. Das tut so gut!

    Nach einem guten Frühstück in unserem Leiblingsfrühstückscafé und ein bisschen Alltagskram, der noch erledigt werden musste, machten wir uns also auf den Weg nach Bislich, um dort drei Tage auf einem Hausboot zu verbringen.

     

     

    Jedes Mal kommt es uns vor, als tauchten wir in eine andere Welt. Der Blick auf das Wasser, die Natur um uns herum, sogar der Biber hat uns in der Nacht besucht. 😉

     

     

    Das Wetter war zwar nicht so toll, aber es gab genügend Regenpausen, so dass wir auch laufen konnten.

     

     

    Die übrige Zeit verbrachten wir mit Saunagängen, Abkühlen im See und Memory spielen.   😉

     

     

    Und am Mittwoch habe ich noch ein besonderes Geschenk eingelöst, das der Herzallerliebste mir zum Hochzeitstag gemacht hatte:

    Ich habe Stand up paddling ausprobiert!

    Yeah! Für mich ein richtiges Abenteuer!

    Das habe ich mir schon so lange gewünscht. Im letzten Jahr hatte mir die gebrochenen Kniescheibe einen Strich durch die Rechnung gemacht. In diesem Jahr hat alles gepasst. Und es war genauso schön, wie ich es mir erträumt hatte.

    Das mache ich wieder!

     

     

    Seit Donnerstag sind wir zurück. Der Alltag hat uns mit Macht erwischt. Aber es bleibt die Erinnerung und tiefe Dankbarkeit für die Möglichkeit eine solche Auszeit zu erleben.

    Meine Dankbarkeit mit dem Herzallerliebsten verheiratet sein zu dürfen, der so viel Geduld mit mir hat, der mich unterstützt in allem was ich mir vornehme, der Unmögliches möglich macht, der mich so liebt wie ich bin, kann ich nicht in Worte fassen. Was soll ich sagen: Ich liebe ihn einfach!

    Dankbarste Grüße

    Ulrike

     

     

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