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‘Uncategorized’ Category

  1. Gedankenwirbel

    Februar 7, 2019 by Ulrike Schomerus

    „Das ist sooo anstrengend!“, denke ich gerade. In meinem Kopf geht es heute wieder rund. Gedanken reihen sich aneinander, überschlagen sich, wirbeln durcheinander. Mir ist schon ganz schwindelig.   😉   Das Ticken der Uhr macht meine Situation nicht besser: „Ich muss noch…“

    Konzentration ist nicht. Jedenfalls nicht so einfach. Mich auf EINE Sache zu konzentrieren, das geht nur bei absoluter Ruhe, Handy außer Reichweite und natürlich lautlos und im Idealfall klingelt auch nicht das Telefon, oder gar der Postbote. Dann ist es tatsächlich möglich, dass ich ganz fokussiert an  nur einer Sache arbeite und nur auf einem Gedanken kaue. (Aber auch nur, wenn in den Tagen zuvor nicht zu viele Eindrücke auf mich eingestürmt sind.   😉   )

    Ruhe war in den letzten Tagen mal wieder Mangelware. Versteht mich nicht falsch: Ich liebe es, wenn meine Kinder zuhause sind, ihre Scherze hin und her fliegen, wir uns unterhalten und gemeinsam essen. Ich liebe es Gäste zu haben, oder eingeladen zu werden und mich mit lieben Menschen zu treffen.

    Je älter ich werde, umso mehr leide ich aber auch unter der Unfähigkeit mich bei Unruhe auf ein Ding, ein Gespräch, einen Gedanken zu konzentrieren.

    In dieser Woche steht deshalb in meinem Terminkalender ein freier Tag. Will heißen: Ich büxe mal aus. Mache einen sehr ausgedehnten Spaziergang, trinke irgendwo einen Tee (vielleicht gibt es ein Stück Kuchen    😉   ) Und mein Notizbuch und mein Tagebuch kommen natürlich mit. Beide sind für mich eine unerlässliche Konzentrationsstütze, ganz egal wo ich bin. Vorher sollte ich mir allerdings noch ein neues Buch besorgen, denn mein aktuelles Tagebuch ist so gut wie voll geschrieben.

    Gerade dachte ich, dass von einer anderen Seite betrachtet, meine Konzentrationsunfähigkeit auch eine Fähigkeit darstellt.

    Meine Konzentrationsunfähigkeit beruht darauf, dass ich alles um mich herum besonders wahrnehme. Jedes Wort, das in meinem Umkreis gesprochen wird, dringt in mein Gehirn und wird bewegt. Jede Gefühlslage wird wahrgenommen und mitgefühlt. Jedes (bewegte) Bild prägt sich tief in meine Seele ein und will verarbeitet werden.

    Ja, das ist anstrengend. Und das hat Konzentrationsschwierigkeiten zur Folge. Aber es hat auch zur Folge, dass ich mich recht gut in Menschen hinein versetzen und mit ihnen fühlen kann. Meine Schwäche ist also zugleich eine Stärke.

    Ich will lernen die Dinge von beiden Seiten zu betrachten und mich mit meinen Schwächen annehmen. Gleichzeitig will ich ihnen nicht mehr Raum geben als nötig. Konzentriere ich mich immer nur darauf meine Schwächen auszumerzen, fehlt mit die Kraft meine Stärken auszubauen.

    Es ist doch schön, dass ich es wahrnehme, wenn jemand Kummer hat, ohne dass derjenige das sagen muss. Es ist doch bereichernd, wenn ich die Worte, die ich höre, bewege und sortiere und daraus für mich lernen kann. Es ist doch prima, wenn ich merke ich bin nicht multitaskingfähig und mich deshalb ganz und gar auf denjenigen einlassen muss/kann mit dem ich gerade spreche.

    Also: Schluss mit dem Ärger über Unfähigkeiten und den Blick auf die Fähigkeiten gerichtet.   😉

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  2. Exzellenz und Hähnchenbrustfilet mit Cashewnüssen

    Januar 28, 2019 by Ulrike Schomerus

    Der Januar ist beinahe rum und  fühlt sich irgendwie noch ein bisschen unalltäglich an. In den vergangenen 4 Wochen haben wir 2 liebe Menschen zu Grabe getragen, 5 Geburtstage gefeiert und unser Haus gleicht zeitweise einem Lazarett: Der Lulatsch hat sich das Kreuzband und noch so einiges andere im Knie gerissen und ist deshalb, bis auf weiteres wieder daheim eingezogen. Der Treckerfahrer hat sich an der Hand einen Haarriss zugezogen und weilte nach Urlaub und Schule auch den ganzen Tag zuhause. Sogar die Lieblingshündin ist krank und will zum Tierarzt gefahren werden.   😉

    Am Wochenende ist dann auch der Immobilienwirt wieder da und der Lütte ist an 2 Tagen in der Woche natürlich auch zuhause.

    An diesen Tagen macht sich hier Ferienstimmung breit. Zumindest bei der Kinderschar. Während um mich also alle im Chillmodus sind, versuche ich meinen Alltagsrhythmus beizubehalten. Gar nicht so leicht.   😉

    Ich finde, ich schlage mich ganz tapfer, um nicht zu sagen exzellent   😉   .

    Ich mache das Beste aus dem was ich habe und dem was ich kann. Ganz so, wie es im Body-Spirit-Soul-Aufstellbuch, das auf meinem Schreibtisch steht, heißt. Ich tausche Perfektionismus gegen Exzellenz.   😀

     

     

    Damit komme ich prima zurecht und fühle mich pudelwohl.

    Und weil ich mich so wohl fühle und das auch noch gut kann, koche ich am Sonntag Hänchenbrust mit Cashewkernen. Das ist super unkompliziert und schmeckt uns allen, ist also exzellent. Und das will ich Euch nicht vorenthalten, deshalb bekommt Ihr heute das Rezept.

    Hähnchenbrust mit Cashewkernen

    500 g Hähnchenbrustfilet                             würfeln und mit

    1,5 EL Sojasauce

    3/4 TL Salz

    1,5 EL Reiswein

    3/4 TL Zucker                                                und

    1,5 EL Speisestärke                                        vermischen und 20 Minuten

    marinieren.

    3 Paprikaschoten                                          würfeln

    250 g  Champignons                                    putzen und halbieren

    1/2 Chinakohl                                               in Stücke schneiden

    4 Scheiben Ingwer                                        klein würfeln

    1 Bund Schnittlauch                                      in Röllchen schneiden

    1 Dose Cashewkerne, geröstet

    Öl in einer Pfanne sehr heiß werden lassen und das Fleisch darin gut anbraten und dann herausnehmen. Dann die Paprika in die Pfanne geben, kurz anbraten und dann die Champignons dazugeben. Nach ein paar Minuten den Chinakohl in die Pfanne geben und kurz mitbraten. Salzen, durchrühren und aus der Pfanne nehmen. Eine Sauce aus

    1,5 TL Hühnerbrühe

    1,5 EL Sojasauce

    1/2 TL Zucker

    1 Prs. Pfeffer

    1 geh. EL Speisestärke

    175 ml Wasser                                         herstellen.

    Öl in die Pfanne geben Ingwer und Schnittlauch dazu, kurz anschwitzen und anschließend die Sauce hineingeben. Immer rühren bis die Sauce dickt, dann das Fleisch hieneingeben, rühren und schließlich das Gemüse dazugeben. Zum Schluss die Cashewkerne darüber geben und unterrühren.

    Sofort mit Reis servieren.

    Habt einen exzellenten Tag!

    P.S.: Das Aufstellbuch könnt Ihr natürlich über den diesen Link bestellen. Und damit ist das hier WERBUNG   😉

     

     

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  3. Alltag

    Januar 16, 2019 by Ulrike Schomerus

    Seit Sonntag bin ich zurück. Eine Woche Auszeit liegt hinter mir.

     

     

    Ganz viel Stille, in der es wertvolle Impulse gab, jede Menge Input aus guten Büchern, die mit mir auf die Reise gegangen waren, bannig viel Wind um die Nase und ein prall gefülltes Schrittekonto, so lässt sich die Woche wohl mit knappen Worten zusammenfassen.

     

     

    Ich habe mich auf mein Zuhause gefreut. So schön so eine Auszeit ist, nach einer gewissen Zeit werde ich unruhig und möchte wieder produktiv sein.

    So habe ich am Montag ganz produktiv Wäsche gewaschen, Essen gekocht, geputzt… was man eben so macht, wenn man eine Woche außer Haus war.   😉

     

     

    Gestern ist dann auch der neue Leben leichter Kurs gestartet und so läuft alles wieder seinen gewohnten Gang. Das neue Jahr, das gerade noch so ganz neu vor uns lag, kommt mir jetzt schon wieder alt vor. Und das ist gar nicht verkehrt, denn im Alten liegt auch das Vertraute. So sehr ich auch neue Erfahrungen schätze und immer wieder gespannt bin, was Gott noch so für mich in petto hat, so sehr liebe ich auch das Vertraute. Vertrautes gibt mir Halt und ist mir Zuflucht in unsicheren Zeiten.

     

    Wie gut, dass das auch für meinen Gott gilt! Ob alt und bewährt, oder neu und aufregend, bleibt er doch immer derselbe.

    Er ist während meiner Auszeit derselbe, wie in meinem Alltag.

    Er redet dort und hier.

    Er führt dort und hier.

    Er umgibt mich dort und hier.

    Aus dieser Sicherheit heraus kann ich Alltag UND Auszeit gestalten.

     

     

    Na dann: Willkommen Alltag!

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  4. Sturmtief

    Januar 8, 2019 by Ulrike Schomerus

    Sturmtief über der Nordsee. Der Wind rüttelt an den Fenstern und pfeift um die Ecken. Regen peitscht an die Fensterscheiben. Die Menschen hasten über die Straße mit tief in das Gesicht gezogenen Kapuzen. Die größte Sandkiste der Welt ist von Wasser überspült und das Meer hat die Stege verschlungen, die die Menschen sonst trockenen Fußes an den Meeressaum führen.

    Zwischendurch reißt der Himmel auf. Kleine blaue Fenster tun sich auf und die Sonne lächelt kurz auf die wenigen Touristen herab, die sich an den Strand gewagt haben. Dabei nimmt der Wind nicht ab und ich stemme mich bei meinem Spaziergang dagegen.

     

     

    Ich mag den Wind und den Sturm. Ich mag den Regen und die Sonne. Und ich mag zum Aufwärmen und Seele streicheln warmen Apfelstrudel und eine heiße Schokolade.   😉

    So wie dieser stürmische Tag ist unser Leben. Es gibt Tage, da bläst uns der Wind scharf ins Gesicht. Wir werden pladdernass und fragen uns, wann die Sonne endlich wieder scheint. Und dann reißt der Himmel auf. Die Sonne kommt zum Vorschein und wärmt uns. Und vielleicht gibt es sogar Verwöhnprogramm, das uns so gut schmeckt wie Apfelstrudel und heiße Schokolade.

     

     

    Das Jahr ist gerade eine Woche alt und wir mussten uns in diesen wenigen Tagen schon von zwei lieben Menschen verabschieden. Das tut weh. Das ist schwer. Sturm eben.

    Der Sturm hier in Sankt Peter ist mir deshalb vertraut. Er entspricht dem, was ich fühle.

     

     

    Gleichzeitig freue ich mich über meinen Urlaub, über die Stille, über mein Verwöhnprogramm. Es ist als ob Gott mir sagt: „Es wird nicht stürmisch bleiben. Die Sonne kommt wieder. Der Regen hört auf.“ Und: „Mitten im Sturm bin ich immer noch da! Ich halte Dich fest!“

    Was für ein Vorrecht ist es das zu wissen!

     

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  5. Countdown

    Januar 3, 2019 by Ulrike Schomerus

    Jedes Jahr am 1. Januar werden unzählige Vorsätze gefasst. Der Vorsatz das Gewicht zu reduzieren gehört sicher zu den am häufigsten gefassten.

    Tatsache ist aber auch, dass nach wenigen Wochen, wenn überhaupt, auch die besten Vorsätze wieder über Bord gegangen sind.

    Wie wäre es, wenn Du in diesem Jahr das immer gleiche Spiel von Vorsatz fassen und wieder fallen lassen einfach nicht mitspielst?

    Wie wäre es, wenn Du dieses Jahr keinen Vorsatz fasst, sondern Dir ein klares Ziel setzt, dass Du auch wirklich erreichst?

    Ich habe da eine Idee: Melde Dich jetzt zum Lebe leichter Kurs an (oder zum Online- oder Telefoncoaching   😉   ) und mache 2019 zum Jahr der erreichten Ziele!

    Der Countdown läuft. Bist Du dabei?

    Ich freue mich auf Dich!

     

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  6. Neubeginn

    Januar 1, 2019 by Ulrike Schomerus

    Der erste Tag im neuen Jahr. Ich denke gern, dass es vor mir liegt wie ein jungfräulich weißes Blatt Papier. Ganz und gar unbeschrieben, ohne Kaffeeflecken und Eselsohren. Ein Stift liegt bereit und nun kann das Jahresblatt in Schönschrift beschrieben werden, wie das neue Schulheft nach den großen Ferien.

    Ich mochte dieses Gefühl und habe mich immer darauf gefreut.

    Leider, das haben wir heute Morgen wieder erfahren, passt dieser Vergleich nicht so einfach auf den Beginn des neuen Jahres. Wir nehmen Altes mit. Erfahrungen, Verletzungen, Verluste… alles das lässt sich nicht einfach zerknüllen und wegwerfen, wie ein vollgeschriebenes Blatt. Alles das hinterlässt Spuren. Narben manchmal, die wir lebenslang mit uns tragen.

    Ein Neubeginn, ein Weitergehen ist nur möglich, wenn ich mit dem Alten versöhnt bin. Ich kann manches nicht zurück lassen, aber ich kann es bei dem lassen, der auch im neuen Jahr an meiner Seite ist und aus Altem etwas ganz Neues, Wunderschönes machen kann.

    Ich wünsche Dir und mir im neuen Jahr, dass wir vertrauensvoll an der Hand unseres Schöpfers weitergehen und die Augen geöffnet halten für das Wunderschöne, das er für uns bereithält.

    Gott segne Dich!

     

     

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  7. A Plätzchen a day 4

    Dezember 4, 2018 by Ulrike Schomerus

    Gestern waren der Herzallerliebste und ich in Hamburg. Ich liebe diese Stadt!

    Es gibt viel Grün und es gibt Wasser, es gibt Gelegenheiten zum Bummeln (und Kaufen   😉   ) satt und es gibt gemütliche Cafés in denen man die Zeit vergessen kann.

    Aber als eingefleischtes Landei muss ich zugeben, dass Hamburg einen entscheidenden Nachteil hat:

    Hamburg ist laut und voll!

    Deshalb habe ich mich auf mein Zuhause gefreut, wo es den ganzen Tag still ist.   😉    Ich freue mich morgens, mit meiner Bibel auf dem Schoß dazusitzen und zu lauschen, was Gott mir sagen will. Heute Morgen hatte ich allerdings so etwas wie Nachwehen von den vielen Eindrücken der letzten zwei Tage. Es war so laut in meinem Kopf, wie auf dem Hamburger Weihnachtsmarkt.   😉

    So viele Gedanken gingen mir durch den Kopf: Ich dachte an liebe Menschen, die operiert wurden, oder aus anderen Gründen im Krankenhaus sind. Meine Gedanken kreisten sorgenvoll um Herzensmenschen, deren Leben im Chaos unterzugehen scheint und denen ich nicht helfen kann. Mein Kopf schweifte ab zu Dingen, die ich vermeintlich noch tun sollte, bevor es tatsächlich Weihnachten im Kalender wird.

    Mitten hinein in diesen Gedankenlärm kam mir, wieder einmal, eine Liedzeile in den Sinn.

    Herr mach uns still und rede Du!

    Das hat mich getroffen. Das wünsche ich mir, dass Gott redet. Um sein Reden zu hören, muss ich still werden. Das geht nur, wenn ich die Sorgen, das Chaos, meine Lieben zu ihm bringe und ich ihm das Sorgen überlasse.

    Darin will ich mich heute üben. Ich will vertrauen, dass Gott Angst und Zweifel selbst zur Ruh´ bringt. Ich will ihm überlassen was ich durch lärmende Gedanken kein Stück besser mache.

    Lärmende Gedanken schwächen mich. Auf Gott hören gibt Zuversicht.

    Ich wünsche Dir, dass Du das heute erlebst! Und weil ich nicht an Zufälle glaube, sondern daran, dass Gott auch heute noch spricht, wenn wir ruhig werden, schreibe ich Dir den Text auf, an den ich heute Morgen erinnert wurde:

    Nun gib uns Pilgern aus der Quelle

    der Gottesstadt den frischen Trank;

    Lass über dr Gemeinde helle

    aufgehn Dein Wort zu Lob und Dank.

    Gib Deiner Liebe Lichtgedabken

    mit Vollmacht uns in Herz und Mund;

    mach´, woran Leib und Seele kranken,

    durch Deine Wunderhand gesund.

    Schließ´auf, Herr, über Kampf und Sorgen

    das Freiedenstor der Ewigkeit.

    In Deiner Burg sind wir geborgen.

    Durch Dich gestärkt, zum Dienst bereit.

    Zeig uns Dein königliches Walten,

    bring Angst und Zweifel selbst zur Ruh.

    Du wirst allein ganz Recht behalten;

    Her, mach´uns still und rede Du.

    Otto Riethmüller

     

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  8. A Plätzchen a day 3

    Dezember 3, 2018 by Ulrike Schomerus

    Während Ihr diesen Post lest, bin ich ausgeflogen.   😉

    Der Herzallerliebste hat mir als Überraschung einen Kurztrip nach Hamburg in den Adventskalender gepackt. Er ist eben nicht nur mein Herzallerliebster, sondern auch mein Herzenswunscherfüller.

     

     

    Ich habe mich sooo gefreut!!!

    Gott hat auch einen Herzenswunsch, wenn man so will. Schaut mal hier:

    Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit.Dies ist gut und angenehm vor unserem Retter-Gott, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 1. Tim. 2,1-4
    Ich möchte heute ganz besonders für Menschen beten, die Gott mir auf´s Herz gelegt hat und an der Erfüllung von Gottes Herzenswunsch mitarbeiten. Ich möchte, dass Gottes Herzenswunsch auch immer mehr zu meinem wird.
    Und, ich bete heute auch für Dich!

     

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  9. A Plätzchen a day

    Dezember 1, 2018 by Ulrike Schomerus

    Heute ist der 1. Dezember. Als ob Ihr das nicht wüsstest.    😉    Allüberall wird heute das erste Türchen am Adventskalender geöffnet. Und, ich sag es ganz ehrlich, ich freue mich sehr darauf. Ich liebe kleine, feine Überraschungen. Der Herzallerliebste weiß das natürlich und deshalb verwöhnt er mich in jedem Jahr mit einem Adventskalender, wie nur er ihn machen kann.

    Das Öffnen des ersten Türchens am Adventskalender läutet zugleich den Beginn der Adventszeit ein. Sie beginnt unabhängig von der Wetterlage und nimmt so gar keine Rücksicht darauf, ob ich schon in Stimmung bin oder nicht.

    Ich habe mich entschieden den L(i)ebenswert-Adventskalender „A Plätzchen a daywieder aufleben zu lassen.

     

     

    Ich tue das nicht, damit wir alle miteinander endlich in romantisch-kitschige Weihnachtsstimmung kommen. Es ist mir in diesem Jahr ein besonderes Bedürfnis mich in der Adventszeit darauf vorzubereiten, dass Jesus wiederkommen wird. Das heißt nicht, dass ich auf alles verzichte, was ich sonst in der Adventszeit tue. So habe ich heute unseren Adventskranz gewickelt und die CD mit dem Weihnachtsoratorium wieder hervorgekramt, vor ein paar Tagen den Christstollen nach Oma´s Rezept gebacken und angefangen die Wohnung ein bisschen weihnachtlich zu dekorieren.

    Auch diese Dinge haben ihren Sinn, erinnern sie mich doch täglich daran, dass Jesus geboren ist und einmal wiederkommen wird.

    Ich nehme Euch also einfach mit auf meine eigene Adventsreise.

    Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich begleitet!

    Adventliche Grüße

    Ulrike

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  10. Achtsamkeit – und ein Bekenntnis

    November 22, 2018 by Ulrike Schomerus

    Vielleicht ist es Euch gar nicht aufgefalle: In der letzten Woche gab es keinen Post zum Thema Achtsamkeit. Und das hatte nichts damit zu tun, dass ich keine Idee mehr dazu gehabt hätte. Einen achtsameren Umgang erfordern viele Dinge, Situationen, Menschen…und da fällt mir sicherlich noch etwas ein.

    Der Grund warum es keinen Achtsamkeitspost gab, war schlicht und ergreifend:

    Das Thema Zunge (Reden) hat mich kalt erwischt.

    Ich kann das nicht nach einer Woche auf die „Erledigt-Liste“ setzen. Abhaken und so tun, als ob ich meine Zunge voll im Griff hätte? Sorry, das geht nicht.

    Um es mal vorsichtig auszudrücken: Ich war über mich selbst erschrocken.   🙁

    Ich habe mir doch irgendwie eingebildet, so schlimm würde es schon nicht werden. Ich passe halt mal ein wenig besser auf und dann fluppt das schon. Meine Zunge und ich, wir halten uns doch generell ganz gut im Zaum.

    Dachte ich.

    Ganz ehrlich? Ich hab´s vermasselt!

    Jetzt, wo ich auf meine Zunge geachtet habe und dem, was da so aus meinem Mund kommt, wirklich zugehört habe, merke ich: Ich habe ein Zungenproblem!

    Mein Herzallerliebster bescheinigte mir gestern, man merke, dass ich den Tag über alleine sei. Ich rede abends so viel. Und ich merke, dass da nicht nur (zu) viel aus meinem Mund kommt, sondern auch viel zu oft Worte, die ich am liebsten sofort wieder zurücknehmen würde.

    Unbedachte, lieblose, rechthaberische, überhebliche Worte.

    Ich bin zerknirscht. Ich schäme mich. Und ich brauche Zeit. Zeit zum Üben. Zeit, um meine Zunge zu zügeln. Zeit um gute Worte zu finden.

    Was mir so einfach schien, fordert mich gerade sehr heraus.

    Heute Morgen las ich:

     

    „Wer seine Worte zügelt besitzt Erkenntnis und wer kühlen Geist bewahrt ist ein verständiger Mann (Frau).“

    Matth.12,36

     

    Davon bin ich weit entfernt.

    Gut, dass ich Kind Gottes bin. Gut, dass er jeden Tag neu barmherzig auf mich blickt.

    Ich fange also auch heute wieder von vorne an:

    Ich achte auf meine Zunge und rede mit Bedacht. Schon bevor die Worte aus meinem Mund kommen, will ich sie überprüfen.

    Übrigens, Brüder, alles, was wahr, alles, was ehrbar, alles, was gerecht, alles, was rein, alles, was liebenswert, alles, was wohllautend ist, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob gibt, das erwägt!“ Phil.4,8

    So möchte ich reden! Und ich weiß, das schaffe ich nicht aus mir.

    Paulus sagt den Philippern im Anschluss an seine Ermahnung (s.o.):

    „Und der Gott des Friedens wird mit Euch sein.“ Phil.4,9b

    Das gilt auch mir. Deshalb gehe ich zuversichtlich weiter. Ich schaffe es nicht allein, aber Gott ist an meiner Seite!

    Zuversichtliche Grüße

    Ulrike

     

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