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  1. Lesen geht immer

    Juni 8, 2020 by Ulrike Schomerus

    Seit Beginn der Kontakteinschränkungen bekommen wir als Gemeindemitglieder und Freunde der Christusgemeinde Dinslaken einen wöchentlichen Newsletter. Es gibt einen kleinen geistlichen Impuls, manchmal ein Zeugnis oder eine Ermutigung und Nachrichten aus der Gemeinde, um auf diese Weise verbunden zu bleiben. Ziemlich bald kam mir der Gedanke, dass es gut sein könnte in dieser besonderen Zeit Empfehlungen für guten Lesestoff weiterzugeben. Normalerweise gebe ich solche Empfehlungen im Gottesdienst weiter und verkaufe die Bücher, falls gewünscht, dann am Büchertisch. Weder das eine noch das andere ist zur Zeit möglich. Ich stelle also seither Bücher im wöchentlichen Newsletter vor. Zu Anfang wöchentlich, jetzt alle 14 Tage, denn ich komme mit dem Lesen nicht hinterher.   😉

    Lesen geht immer, finde ich. Und es gibt so viele gute Bücher, dass meine Bücherwunschliste ins Unendliche geht und ich vermutlich selbst mein bester Büchertischkunde bin.   😉

    Wie dem auch sei: Vielleicht habt Ihr ja auch Lust auf die eine oder andere Leseidee. Und wenn ich sowieso einmal dabei bin, kann ich, was ich gelesen und für lesenswert gehalten habe auch gleich mit Euch teilen.   😉

    Los geht´s:

    „Geistliches Wachstum“, mit diesem Thema wollen wir uns als Gemeinde in diesem Jahr besonders beschäftigen. In den letzten Wochen habe ich oft gedacht, dass diese Zeit, in der Corona unseren Alltag in vielen Dingen prägt, wirklich dazu angetan ist, im Glauben zu wachsen. Wir werden gefordert, was unsere Geduld betrifft. Unser Vertrauen wird auf die Probe gestellt. Unser Zeugnis wird vielleicht mehr als sonst gehört und insofern dürfen und sollen wir auch in diesem Bereich wachsen.

    Was mir aber auch immer deutlicher klar wird: Wer im Glauben wachsen will, muss ein festes Fundament haben. Wer im Glauben zunehmen will, muss verwurzelt sein in Jesus. Was mich betrifft so bin ich immer auf der Suche: Wie geht das? Wie kann ich immer mehr verwurzelt sein bei Jesus?

    Kein Wunder also, dass ich beim Stöbern auf der SCM-Seite auf dieses Buch gestoßen bin:

     

     „Verwurzelt!  Jesus und dem Leben auf der Spur“  18,99 €

    Ich liebe es, wenn mir Zusammenhänge theologisch fundiert und trotzdem verständlich erklärt werden! Und das gelingt den beiden Autoren wirklich gut. Es ist ihr erklärtes Ziel, Christen dabei zu unterstützen reifer im Glauben zu werden und deshalb gibt es zum Buch auch ein entsprechendes Kleingruppenmaterial. „Verwurzelt“ ist kein Buch, dass man mal eben schnell liest und dann abhakt. Es will nachhaltig wirken, zur Veränderung anregen, zum Nachdenken inspirieren und Wachstum im Glauben fördern.

    Ich habe nicht nur gelesen, sondern auch ganz oldschool eine CD gehört:

     

    „Tanz durch den Sturm“ von Danny Plett 17,99 €

     

     

    Auch hier hat mich der Titel angesprochen, weil ich dachte in den stürmischen Zeiten, die wir gerade erleben, könnte diese Musik gut passen. Und so ist es dann auch.   😉   Danny Plett hat auf diesem Album eigene Erfahrungen in stürmischen Zeiten vertont, wenn man so will. Das Booklet ist ein starkes Zeugnis davon, genauso wie jeder der Popsongs. Sehr ermutigend!

    Es gibt eine Hörprobe auf der SCM-Shop-Seite. Hört unbedingt mal rein!

    Alle vorgestellten Artikel könnt Ihr gerne, wie immer    😉   , unter diesem Link bestellen:

    https://www.scm-shop.de/?pa=9901175

    Ich freue mich, wenn Euch das Eine oder Andere, das ich Euch vorstelle, gefällt und inspiriert! Denn:

    Lesen geht immer! (Hören auch   😉   )

    Liebste Grüße

    Ulrike

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  2. Gute Erinnerungen und schöne Aussichten

    Mai 26, 2020 by Ulrike Schomerus

    „Die Forsythien stehen in voller Blüte. Die Blutpflaume auch.

    Die Rosen warten darauf, dass ich sie schneide und das Hochbeet steht bereit, so dass ich Möhren und Radieschen aussäen kann.

    Ab und zu kommt ganz verstohlen die Sonne hervor und vertreibt für einen Moment den Regen, der sich gefühlt schon seit Wochen breit macht.

    Im Keller keimen sacht die ausgesäten Samen und ich freue mich jetzt schon darauf in wenigen Monaten wieder frisches Gemüse zu ernten.

    Die Vögel zwitschern morgens bereits um die Wette und wenn ich die Rolläden hochziehe, ist es nicht mehr stockdunkel.

    Es ist März. Seltsam. Hatten wir nicht gerade noch Dezember?

    Die Natur und der Kalender belehren mich eines besseren und ich bin ehrlich gesagt ein bisschen erschrocken darüber.

    Der Kalender steht voller Termine und es kommen jede Woche neue dazu. Das mag dazu beitragen, dass es mir vorkommt, als verfliege die Zeit und ich käme nicht mit.

    Wenn ich meinen Kalender so durchblättere, sind es fast nur schöne Termine. (Mal abgesehen vom Termin beim Zahnarzt.   😉   ) Einige sind schon vorbei und viele andere liegen noch vor mir.

    Im Januar hatte ich meine jährliche Auszeit in St. Peter. Dieses Mal mehr als eine Woche. Stille, Meer, Weite. Das war herrlich!

    Im Februar war ich mehrmals unterwegs:

    Mit dem Herzallerliebsten war ich in Augsburg, wo er sein Weihnachtsgeschenk eingelöst hat und wir eine, natürlich kulinarische, Stadtführung genossen haben.

    Über das Karnevalswochenende hatten wir „Schwesternzeit“ in Holland. Alle fünf ein ganzes Wochenende zusammen! Das war ein großes Geschenk. Ich bin so dankbar für meine Schwestern, mit denen ich singen, Sorgen und Freude teilen, lachen und weinen kann. Danke, Ihr Lieben!

    Direkt im Anschluss ging es mit dem Herzallerliebsten zu seiner Geburtstagsüberraschungsreise in die Pfalz. Das Wetter war schlecht, aber das Hotel war super und wir haben uns und unsere Auszeit sehr genossen.

    Und, ich getraue es mich kaum zu sagen   😉   , in der nächsten Woche machen wir uns schon wieder auf. Ich weiß nicht wohin, denn dieses Mal habe ich Geburtstag und der Liebste überrascht mich.

    Wer so viel unterwegs ist, muss seine Arbeit gut strukturieren, sonst kommt man nicht nach. Aber diese Reisehighlights beflügeln mich auch irgendwie. Gute Erinnerungen und schöne Aussichten sind prima geeignet meine Batterien aufzufüllen. Und mit gut gefüllten Batterien arbeitet es sich nochmal so gut.   😉

    Davon abgesehen liebe ich was ich tue! Ich liebe es Menschen zu begleiten, die ihr Gewicht reduzieren möchten, sei es am Telefon, online oder persönlich. Ich liebe es Frauen (und Männer   😉   )durch Referate, oder Blogartikel zu ermutigen. Ich liebe Herausforderungen, zum Beispiel in Form der Fernschulausbuldung, die ich gerade mache. Ich liebe es mein Gemüse selbst zu ziehen und Wäsche zu waschen. Ich liebe es zu bügeln und unser Brot zu backen. Ich liebe eine saubere Spüle und blitzende Wasserhähne, ich liebe es zu kochen und zu backen, ….

    Ich freue mich auf jeden Tag. Auf die ganz alltäglichen und die besonderen. Jeder Tag wird besonders, wenn ich liebe was ich tue. Und am Ende des Tages stelle ich fest: Es ist ein Tag gewesen, an den ich mich gern zurück erinnern werde.

    Ich höre Dich gerade sagen: „Ach Ulrike, so einfach ist das aber nicht! Wenn Du meinen Alltag hättest! Wenn Du durchmachen würdest, was ich gerade durchmache!“

    Ich weiß, dass es manchmal gar nicht leicht ist. Ich weiß, dass Du manchmal gar nicht lieben kannst, was Du tust. Ich weiß, dass Du nicht allezeit unterwegs sein kannst, um gute Erinnerungen zu schaffen.

    Glaub mir, auch wenn das hier so aussieht, auch in meinem Leben gab und gibt es Dinge, die Du nicht erleben möchtest. Auch bei mir ist nicht immer alles leicht und schön. Auch ich kenne Tage (und Wochen) an denen ich meine Arbeit nicht liebe….“

    Das klingt wie aus einem anderen Leben, nicht wahr?

    Diesen Artikel habe ich am 2. März angefangen. Ich war noch nicht ganz fertig und außerdem wollte ich noch Fotos einfügen. Ich unterbrach, weil ich irgendetwas anderes, wichtiges zu tun hatte. Und dann….

    Nun ja, Ihr wisst was dann kam. Wie einer meiner Söhne in unsere Whatsappgruppe schrieb:

    „Corona ist der Gruppe beigetreten.“

    Der Herzallerliebste und ich fuhren tatsächlich noch über meinen Geburtstag nach Usedom, aber schon während unserer Fahrt nach Hause fand  der erste Onlinegottesdienst unserer Gemeinde statt und wir zitterten, ob der Große rechtzeitig von einer Geschäftsreise nach Spanien zurückkommen würde.

    Seither hat sich unser aller Leben verändert und irgendwie fand ich keine Worte zum Bloggen.

    Für mich persönlich hat sich äußerlich nicht allzu viel verändert. Ich habe immer schon hauptsächlich zuhause gearbeitet und außer dem Lebe leichter Kurs, meinem Hauskreis und der Tanzstunde selten außerhäusige Termine. Und im Allgemeinen fühle ich mich zuhause sehr wohl.

    Was mir allerdings sehr zu schaffen macht ist die Tatsache, dass ich meine drei älteren Kinder so gut wie gar nicht sehe, meinen Vater nicht besuchen kann und Menschen, die mir lieb und teuer sind teilweise seit Monaten nicht gesehen habe. Aber was erzähle ich? Es geht Euch ja allen ganz ähnlich.

    In den ersten Corona-Wochen kam ich ganz gut zurecht. Fast alles war wie immer. Je länger es dauert, umso mehr macht es mir aber zu schaffen. Ich bin nah am Wasser gebaut, leide an chronischer Kindervermissung und Gemeindeentzug und versuche krampfhaft mir nichts anmerken zu lassen, denn schließlich geht es mir doch so gut: Ich habe ein schönes Zuhause, einen wunderschönen Garten, die Natur vor der Haustür, wir dürfen uns draußen bewegen und unsere Regierung handelt besonnen. Also:

    „Reiß`Dich zusammen, Ulrike!“

    Das Problem: Je mehr ich mich krampfhaft zusammenreiße und so tue als sei alles in schönster Ordnung, umso mehr befinde ich mich in einer Abwärtspirale und die Schwermut nimmt zu. Ich bin empfindlich wie eine Mimose und Kleinigkeiten bringen mich aus der Fassung. Aber wissen darf das niemand, denn schließlich geht es mir doch so gut und ich habe keinen Grund zu jammern. Von allem anderen mal abgesehen bin ich ja zudem auch noch Kind Gottes und als solches ist jammern ja wohl völlig unangebracht!

    Oder nicht?

    Ich halte andauerndes Jammern für gesundheitsschädigend    😉   .

    Im Ernst: Menschen, für die das Glas immer nur halb voll ist, die in jeder Suppe ein Haar finden, die alles erstmal negativ sehen, schaden sich und anderen. Gesundheitsfördernd ist ein dankbares Herz und eine positive Sicht. Davon bin ich fest überzeugt.

    Heißt das aber, dass ich keine negativen Gefühle haben darf?

    Bedeutet das, dass ich mich schuldig mache, wenn ich mich eben doch mal so richtig schlecht fühle?

    Beim Lesen meiner Bibel ist mir etwas aufgefallen:

    Die Menschen der Bibel, ja sogar Jesus selbst, hatten genauso schlechte Tage wie ich. Auch sie haben Lebensumstände erlebt, die sie traurig gemacht haben. Auch sie hatten mal „den Papp auf“. Auch sie waren schwermütig.

    Hätten sie es für sich behalten und so getan als sei alles in Ordnung, hätten sie immerzu gejubelt und gesungen, egal wie schlecht es ihnen ging, hätte ich vermutlich nichts bemerkt. So aber stelle ich fest:

    Es ist okay, wenn ich traurig bin!

    Ich darf weinen, weil ich meine Lieben vermisse!

    Ich darf trauern darüber, dass ich den Gottesdienst nicht mit den Gemeindegeschwistern zusammen feiern kann!

    Es ist okay, wenn mich die ganze Situation manchmal überfodert!

    Ich habe entschieden mich von: „Das darfst Du nicht!“ zu verabschieden und es stattdessen mit den Menschen der Bibel zu halten und meine Gefühle Gott hinzuhalten, sie ihm zu sagen.

    Alle.

    Ausnahmslos.

    Was ich bekomme ist kein billiger Trost, sondern Verständnis.

    Was ich ernte ist nicht Verurteilung, sondern Annahme und Mitgefühl.

    Also weg mit der Scham und aussprechen was ist.

    Das befreit mich. Das macht es mir leicht.

    Das sind schöne Aussichten, auch wenn ich, als ich im März den Titel für diesen Blogpost schrieb, ganz andere Aussichten gemeint habe.   😉

    Allerliebste Grüße

    Ulrike

     

     

     

     

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  3. Eine Frage des Fokus

    Februar 4, 2020 by Ulrike Schomerus

    Im Augenblick schwanke ich oft zwischen Zuversicht und Zweifel.

    Ich habe da etwas in Angriff genommen, das total meinem Herzensbedürfnis entspricht, Menschen darin zu unterstützen ihren eigenen Weg zu finden. Und ich mag es meine Kompetenzen zu erweitern und zu lernen.

    Das Problem: Die Angst vor der eigenen Courage.

    Ist es richtig, was ich da tue?

    Werde ich das schaffen?

    Lohnt es sich meine Zeit darein zu investieren?

    Ist es zu irgendetwas nütze?

    Fragen über Fragen.

    Ich sehe nicht klar. Ich blicke nicht durch.

    Und die ganze Zeit liegt der Fokus auf meinem Vermögen/Unvermögen, auf meiner Zeiteinteilung, auf dem was ich tun kann, oder auch nicht…

     

     

     

    Kein Wunder, dass ich Angst habe! Kein Wunder, dass ich zweifle!

    Ich will mehr als einmal aufgeben, noch bevor ich überhapt richtig angefangen habe.

    Dann höre ich:

    „Schau auf mich! Du kannst mir vertrauen!“

    Plötzlich wird mein Blick klar. Der Fokus richtet sich auf Jesus.

    „Vertraue!“, sagt er „Was soll schon passieren? Ich bin an Deiner Seite!“

     

     

    So ist er mein Glaube: ein ständiges Hin und Her zwischen Zuversicht und Zweifel. Zwischen Glaube und Unglaube.

    Eine lebenslange Übung im Vertrauen auf Gott.

    Ich gebe nicht auf! Ich übe!

    Und im konkreten Fall heißt das: Ich wage den Schritt und lerne Neues, um meine Kompetenzen zu erweitern. Was soll schon passieren?    😉

    „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“      Markus 9,24

     

     

     

     

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  4. Rückblick

    Januar 24, 2020 by Ulrike Schomerus

    Ist es schon zu spät für einen Rückblick auf das Jahr 2019?

    Das neue Jahr ist noch keine 4 Wochen alt und doch fühlt es sich an, als wären wir schon mitten drin.

    Ich gebe mich jedes Jahr wieder der Illusion hin, ich könnte das neue Jahr anfangen wie ein frisches, unbeschriebenes Schulheft, in dem ich mit Schönschrift etwas ganz Neues beginnen kann.

    Jedes Jahr muss ich wieder feststellen, dass es so nun mal nicht ist. Ich bringe immer auch etwas Altes mit und auch im neuen Jahr finden sich ganz schnell Tintenkleckse in meinem Lebensheft, die ich dort doch gar nicht haben wollte.

    Was also bleibt, wenn ich in das Heft vom letzten Jahr schaue? Was kommt mit ins neue Jahr? Gewollt, oder auch nicht?

    Es gibt unglaublich viel Schönes, das ich erinnere und das mein Herz mit großer Dankbarkeit füllt:

    Der Herzallerliebste und ich haben einige schöne Kurztripps gemacht, die allesamt wunderbar waren.

     

    Ich habe viele wertvolle Begegnungen mit Menschen gehabt, die ich nicht missen möchte. In meinen Lebe leichter Kursen, bei Einladungen in Gemeinden, in denen ich ein Referat halten durfte, in meinem ganz normalen Alltag.

    Wir haben als Familie viele schöne Dinge erlebt. Familienfeiern, Treffen mit meinen Schwestern, gute Gespräche mit den Jungs…

    Ich habe ein weiteres Hochbeet bekommen und noch mehr geerntet als im letzten Jahr, endlich selbstgezogene Tomatenpflanzen beerntet, weil der beste aller Ehemänner ein geschütztes Tomatenbeet angelegt hat.

    Im Letzten Jahr habe ich mit großer Freude jede Menge Vorräte eingekocht, auf die ich jetzt, wenn es schnell gehen muss, zurückgreifen kann.

     

     

    Ich habe gelernt wie man Käse macht und das Stricken wieder angefangen.

    Und zu guter Letzt habe ich einen Onlinekurs entwickelt, der auf durchweg gute Resonanz gestoßen ist und der mich staunen ließ, wozu Gott mich befähigt.

    Es gab aber natürlich nicht nur Sonnenschein im vergangenen Jahr.

    Das ganze Jahr über hat mir zu schaffen gemacht, was ein geliebter Mensch immer wieder über mir ausgesprochen hat. Es hat mich gelähmt, mich traurig gemacht und beschwert. Die Worte wogen so schwer, dass es mir schwerfiel, die Wahrheit, die Gott über mich sagt, zu glauben. Ich habe gekämpft, bin aufgestanden und wieder hingefallen. Zeitweise fehlten mir Sinn und Freude.

    Aber schlussendlich siegt die Wahrheit. Und durch den Schmerz und den Kampf wurden die Durchhaltemuskeln gestärkt.    😉

    Am Ende des Jahres forderte mich noch einmal eine herbe Enttäuschung heraus, aber, wie das so istmit Herausforderungen, so hat sie mich gestärkt in dem Bewusstsein, dass es absolut in Ordnung ist, wenn ich für meine Überzeugungen kämpfe.

    So blicke ich also voller Dankbarkeit auf ein volles, lehrreiches, gesegnetes Jahr 2019 zurück und ich gehe in dem Bewusstsein in das Jahr 2020, dass Gott mir seinen Weg weist, wenn ich mich an seiner Wahrheit festhalte.

    Und ich sage Euch: 2020 wird spannend!   😉

    Ich bin aufgeregt, voller Vorfreude und unendlich froh, dass ich an der Hand Jesu unterwegs bin!

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  5. Termine

    November 21, 2019 by Ulrike Schomerus

    In dieser Woche hatte ich einige Termine. Und ein paar kommen noch.

    Der wichtigste, schönste, aufregendste für mich:

    Am Samstag bin ich beim Frauenfrühstück der Evangeliums-Christengemeinde Schwäbisch Gmünd zu Gast.   😀

    Mein Thema: Unterwegs mit leichtem Gepäck

    Mein Gebet: Ich wünsche mir, dass Gott Frauenherzen berührt, ermutigt, erleichtert.

    Und wo wir gerade dabei sind:

    Auch in der Christusgemeinde Dinslaken findet bald wieder ein Frauenfrühstück statt. Dieses Mal zum Thema Kränkungen überwinden – Loslassen um frei zu sein“

    Ich freue mich sehr darauf und lade Euch schon jetzt dazu ein.

    Vielleicht treffen wir uns dort?

    Das wäre schön!

    Und da ich zwar mit leichtem Gepäck, aber nicht ohne reise und wir morgen früh bereits aufbrechen, mache ich mich jetzt ans Packen.   😉

    Liebste Grüße

    Ulrike

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  6. Von Komfortzonen und Leidenschaft

    November 14, 2019 by Ulrike Schomerus

    Ich fühl mich wie ein Fisch im Wasser, wenn ich, so wie heute, den ganzen Tag damit zubringen kann, einzukochen und meine Vorratsregale aufzufüllen.

    Gestern habe ich Sauerkraut angesetzt und Brot gebacken, den vor Wochen angesetzten Quittenlikör abgefüllt (und probiert   😉   ) und endlich die Ringelblumensalbe abgeseiht und in kleine Tiegel gefüllt. Heute habe ich jede Menge Rotkohl eingekocht und freue mich jetzt schon darauf morgen meine Vorratsregale damit zu befüllen.

    Vermutlich habe ich die ganze Zeit gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd, weil das alles genau mein Ding ist. Ich tue es liebend gern und ich kann es auch gut. Alles was mit Kochen, Backen, Vorratshaltung zu tun hat ist meine Leidenschaft und ich fühle mich absolut sicher.

    Das Gleiche gilt für die Durchführung der Lebe leichter Kurse. Ich liebe es außerdem hier und da als Referentin auf Veranstaltungen für Frauen unterwegs zu sein.

    Obwohl…

    In Wirklichkeit habe ich Angst.

    Größere Ansammlungen fremder Menschen machen mich nervös. Zumindest dann, wenn ich niemanden kenne. Die Vorstellung vor einer Gruppe zu stehen und etwas sagen zu müssen ist gruselig. Jedes Mal, wenn ich auf eine Anfrage zugesagt habe, frage ich mich hinterher: „WAS HAST DU GETAN?

    Am Wochenende bin ich mit einer Freundin zu einer Kursleiter-Ausbildung gefahren. Wie das so ist bei so einer Ausbildung, irgendwann kommt der Punkt, da musst Du ran. Es wird geübt.

    Au backe! Das hatte ich irgendwie verdrängt. Ich drehte mich zu meiner Freundin und sagte:

    „Das ist der Punkt, an dem ich sofort nach Hause fahren möchte!“

    Ich bin geblieben. Ich habe mich darauf eingelassen und mit schweißnassen Händen, in einer Gruppe von Frauen, die ich NICHT kannte, geübt.

    Und dann passierte das, was jedes Mal passiert, wenn ich vor meinem Lebe leichter Kurs stehe und auch jedes Mal wenn ich ein Referat bei einem Frauenevent halte:

    Ich spreche die ersten Worte und dann ist alle Angst verflogen und gefühlt strahle ich aus allen Knopflöchern.

    Meine Komfortzone ist das nicht! Das ist meine Leidenschaft, mein Herzensanliegen!

    Am liebsten würde ich immer in meiner Komfortzone bleiben, da wo es schön kuschelig ist. In meiner Küche zum Beispiel.   😉    Aber ganz offensichtlich hat Gott sich das nicht so gedacht. Und jedes Mal, wenn ich den Mut gefasst habe zu tun wofür mein Herz (erstaunlicherweise) schlägt, lerne ich mehr davon was es heißt, mit Gott über Mauern zu springen.

    „Ja, du lässt meine Leuchte strahlen. Der HERR, mein Gott, erhellt meine Finsternis. Denn mit dir erstürme ich einen Wall, und mit meinem Gott überspringe ich eine Mauer

    Psalm 18, 29 + 30

    Es wäre wirklich schade, wenn ich diese Erfahrung nicht gemacht hätte und immer wieder machen dürfte. Gott erhellt meine Finsternis und nimmt mir meine Angst. Mit ihm wird möglich, was mir selbst unmöglich scheint.

    Durch Deine Leidenschaft, durch Deinen Mut, bist Du ein Licht für andere. Ein Wegweiser, ein Helfer, ein Ermutiger. Lasst uns unsere Komfortzonen verlassen und über Mauern springen! Das stärkt unseren Glauben und wirkt wie wärmendes Licht auf Menschen, die uns glaubend springen sehen.

     

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  7. Frühling, Sommer, Herbst, Familie

    November 6, 2019 by Ulrike Schomerus

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    Letztes Jahr hatten der Herzallerliebste und ich beschlossen einen Teil unseres Rasens in eine Wildblumenwiese zu verwandeln. Im vergangenen Frühjahr setzte der beste aller Ehemänner das dann auch gleich in die Tat um.

    Den Sommer über blühte es dann also dort vor sich hin und ziemlich zum Schluss kamen dann auch noch einige Ringelblumen zum Vorschein.

    Diese blühten als allerletzte Farbtupfer in der Wiese.

    Bis gerade eben.

    Ich habe den letzten die Köpfe abgeknipst.

    Schuld daran ist Veronika Smoor. Oder besser: Das Rezept für Ringelblumensalbe aus ihrem Buch „Frühling, Sommer, Herbst, Familie“.   😉

    Als der Liebste und ich über meinen Geburtstag verreist sind, kam dieses Buch mit ins Gepäck. Ich wollte es in der Gemeinde vorstellen, da es etliche Familien mit Kindern bei uns gibt und es mir schien, als sei dieses Buch ein echter Gewinn für sie. Und da ich grundsätzlich nur Bücher empfehle, die ich selbst gelesen habe….

    An einem regenerischen Tag, machte ich es mir also gemütlich und las, bei einem Glas Champagner, Veronikas Buch.

     

     

    Ich liebe Veronikas Schreibstil!

    In einem Rutsch las ich das ganze Buch, lachte, war sehr berührt, las dem Liebsten immer wieder Passagen vor und entschied schon nach den ersten Seiten, dass es gar nichts ausmacht, dass meine Kinder bereits erwachsen sind und bestimmt nicht mit ihrer Mama die kreativen Ideen umsetzen wollen, die Veronika in ihrem Buch weitergibt.

    Die eine oder andere Idee würde ich immerhin sehr gerne auch selbst und alleine ausprobieren. Und wenn nicht…

     

     

    …wäre das Buch mit seinen schönen Fotos immer noch eine Augenweide und ein wertvolles Lesebuch.

    Ich sprach also bei nächster Gelegenheit eine klare Empfehlung für „Frühling, Sommer, Herbst, Familie“ in der Gemeinde aus und kaufte mir sogleich ein Exemplar für mein eigenes Bücherregal.   😉

    Ihr Lieben, ob Ihr also kleine Kinder habt, oder auch nicht, auch Euch lege ich dieses Buch dringend ans Herz.

    Wie kam ich noch mal drauf?

     

     

    Ach ja!

    Die Ringelblumensalbe steht jetzt zum Abkühlen und Durchziehen im Keller!

    Begeisterte Grüße

    Ulrike

    P.S.: Am besten gleich hier bestellen.   😉

     

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  8. Hallo November!

    November 1, 2019 by Ulrike Schomerus

    Pünktlich zum 1. November ist es vorbei mit dem goldenen Herbst:

    Nieselregen und Nebel.

    Heute ließen wir uns davon nicht schrecken, denn der Große hatte vor ein paar Tagen nachgefragt, ob wir nicht gemeinsam wandern wollen.

    Klar wollen wir!

    Und da wir sonst nichts vorhatten, nahmen wir auch gerne 2 Stunden Anfahrt zum Ausgangspunkt unserer Wanderung in Kauf.

     

     

    Ihr wisst schon: Ich liebe es draußen zu sein und auch, wenn das hier vielleicht anders geklungen hat, diese Liebe schließt durchaus auch graue Herbsttage und den Winter mit ein.   😉

     

     

    Tatsächlich muss ich mich dennoch manchmal dazu aufraffen raus zu gehen. Wenn die Stimmung so schlecht und grau ist wie das Wetter, kann es vorkommen, dass ich mich am liebsten im Haus einigele und Trübsal blase.

    Dabei ist die Natur ein unschlagbarer Stimmungsaufheller. Egal bei welchem Wetter.

     

     

    Wenn ich dann heimkomme, nass, dreckig, ein bisschen verfroren, dann ist mein Herz so voller Dankbarkeit und Freude. Da ist dann überhaupt kein Platz mehr für Trübsal.

     

     

    Wie könnte ich durch Gottes wunderbare Schöpfung wandern und nicht Dankbarkeit und Freude über so viele Wunder empfinden?

     

     

    Das sollte ärztlich verordnet werden: Raus an die frische Luft!

    Am besten in den Wald, oder sonstwo ins Grüne.

    Staunen, Dankbarkeit, Freude atmen.

    Das tut dem Körper und der Seele gut!

     

     

    Herbstliche, zutiefst dankbare Grüße

    Ulrike

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  9. Goldener Herbst

    Oktober 26, 2019 by Ulrike Schomerus

    Manchmal möchte ich das Leben anhalten.

    Ach, was freue ich mich diese Woche so sehr über das herrliche Herbstwetter! Jede Stunde, die ich im Haus verbringen muss, erscheint mir nicht gut genutzt. Ich will draußen sein, den lauen Wind und die Sonne spüren und sie mit jeder Zelle meines Körpers und mit meiner Seele aufsaugen und speichern für graue, kalte Wintertage.

     

     

    Ich schiebe scheinbar notwendige Tätigkeiten auf. Wer braucht schon geputzte Fenster, wenn man sowieso draußen ist und gar nicht durchblicken muss?   😉

    Wer denkt schon ans Bad putzen, wenn man auch die letzten Blumen draußen anschauen könnte und  Blätter fegen kann?   😉

     

     

    Wie schnell ist es jetzt am Abend schon dunkel. Dann ist immer noch Zeit vermeintlich dringende Hausarbeit zu erledigen.

    In diesen Tagen ist der Herbst golden. Und er vergoldet mir viele Momente des Tages.

     

     

    Der nächste Winter kommt bestimmt. Vermutlich wartet er nur drauf endlich durchzustarten.

     

     

    Aber bis dahin…

    …findet Ihr mich draußen.

    Goldene Herbstgrüße

    Ulrike

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  10. Heute vor 30 Jahren

    Oktober 19, 2019 by Ulrike Schomerus

    Heute vor 30 Jahren wurde mein Leben komplett auf den Kopf gestellt.

    Ich erinnere mich an einen goldenen Oktobertag. Damals konnte ich nicht ahnen, wie sehr sich mein Leben an diesem Tag für immer verändern würde.

    Dieser Tag war der Anfang einer Reise, die mich alles gekostet hat.

    Unterwegs habe ich mehr Freude erlebt, als jemals zuvor. Ich habe mehr Herausforderungen ins Gesicht gesehen, als ich je geahnt hätte. Manche konnte ich meistern, manche nicht.

    Diese Reise macht mich so glücklich, dass ich manchmal aus dem Stand vor lauter Glück weinen muss. Und manchmal ist der Weg so schwer, dass auch dann die Tränen fließen.

    Diese Reise hat mich mehr gelehrt als 13 Schuljahre und die Bemühungen aller meiner Lehrer zusammen. Und ich lerne immer noch.

    Durch nichts wurde meine Persönlichkeit mehr geprägt und verändert. Durch nichts wurde ich mehr bereichert, durch nichts mehr beschenkt.

    Diese Reise ist das größte Abenteuer meines Lebens und ich bin unendlich dankbar, dass ich diese Reise erleben darf!

    Heute vor 30 Jahren bin ich Mutter geworden.

    Herzlichen Glückwunsch mein Großer! Ich hab`Dich sooo lieb! Gott segne Dich!

     

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